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26.06.2017

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Aktuelle Artikel
  • 26.06.2017 10:28

    Preiswerte SDax Perle mit hoher Dividende

    Es müssen nicht immer die Blue-Chips sein. Ein Blick in die zweite oder dritte Reihe kann für Sie als Dividendenanleger durchaus lohnend sein. Nach guten Geschäftszahlen im Geschäftsjahr 2016 hat SAF HOLLAND seine Aktionäre mit einer erhöhten Dividende beteiligt. Die Luxemburger haben die Dividende um 10% auf 0,44 € je Aktie angehoben. Macht eine Rendite von 3,0%. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,4 ist die Aktie zudem recht preiswert. Das Kurspotenzial beziffere ich mit rund 35%.

    Unternehmensportrait

    Die SAF-HOLLAND mit Sitz in Luxemburg ist der größte börsennotierte Nutzfahrzeugzulieferer in Europa. Das Unternehmen zählt mit rund 1.0420 Mio. € Umsatz im Jahr 2016 und rund 3.260 Mitarbeitern weltweit zu den führenden Herstellern von fahrwerksbezogenen Baugruppen und Komponenten vor allem für Trailer aber auch für Lkw, Busse und Campingfahrzeuge.

    Stabile Umsatzentwicklung

    Obwohl sich das Umfeld in einigen wichtigen Absatzmärkten wie Brasilien und Russland schwieriger darstellte als ursprünglich erwartet, konnte SAF-Holland im Geschäftsjahr 2016 den Umsatz nahezu konstant halten.

    Hier ist zu berücksichtigen, dass die Produktlinie AerWay, die 2015 noch rund 6,8 Mio. € zum Umsatz beigetragen hatte, zum Jahresende 2015 veräußert worden war. Der zugekaufte Federungsspezialist KLL trug ab dem 4. Quartal 2016 zum Umsatz bei. Die stabile Entwicklung der Region EMEA glich die Schwäche der Truck- und Trailermärkte in Nordamerika und Brasilien weitgehend aus.

    10,5% Umsatzwachstum im 1. Quartal

    Trotz des leicht rückläufigen Umsatzes und einmaliger Kosten für das zurückgezogene Übernahmeangebot für den Bremsenhersteller Haldex sowie die mehrheitliche Übernahme von KLL lag das operative Ergebnis mit 76,3 Mio. € nahezu auf Vorjahresniveau. SAF-HOLLAND verzeichnete im 1. Quartal 2017 trotz eines in Nordamerika anspruchsvollen Marktumfelds eine dynamische Entwicklung. Die Umsätze stiegen um 10,5% auf 287,3 Mio. €.

    Dabei erzielte das Unternehmen in allen Regionen wachsende Umsätze. Nach den deutlichen Rückgängen im Vorjahr gelang der Region Amerika erstmals wieder ein Umsatzanstieg um 8,2% und schnitt damit besser als die rückläufigen Trailer- und Truckmärkte der Region ab.

    Wachstumsstrategie 2020

    Im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalszahlen stellte der Vorstand die Wachstumsstrategie des Konzerns für die kommenden Jahre vor. Sie richtet SAF-HOLLAND mittel- und langfristig auf die Zukunft aus, stellt das profitable Unternehmenswachstum auf eine noch breitere Basis und sorgt für zusätzliche Expansionsdynamik.

    Die Strategie nutzt die Chancen globaler Megatrends. Der Geschäftsverlauf der ersten drei Monate stellt eine gute Basis für das Gesamtgeschäftsjahr dar. SAF Holland ist gut aufgestellt, um die solide Nachfrage in den etablierten Nutzfahrzeugmärkten, aber auch in den aufstrebenden Ländern nutzen zu können.

    Positiver Ausblick

    Für 2017 strebt SAF-HOLLAND einen Umsatz zwischen 1.060 und 1.090 Mio. € an. Die zahlreichen Produktneuheiten und die Umsetzung der Wachstumsstrategie 2020 bilden hierfür die Grundlage. Mit der Strategie soll das Produktportfolio ergänzt und das Wachstum in den Regionen außerhalb der Kernmärkte forciert werden.

  • 26.06.2017 08:19

    Zwei Banken, die ihre Hausaufgaben gemacht haben

    Um ein Drittel ist der Aktienkurs von J.P. Morgan Chase & Co. seit der Wahl von Donald Trump gestiegen.

    Im 1.Quartal zeigte sich, dass der Zuwachs gerechtfertigt war. Allein im Investmentbanking erwirtschaftete J.P. Morgan Chase & Co. einen Gewinn von 3,2 Mrd. $, 64% mehr als im Vorjahr. Dabei profitierte das Geldhaus von seiner starken Position im M&A-Geschäft, also der Beratung bei Fusionen und Übernahmen. Allein in diesem Bereich stieg der Gewinn um 37% auf 1,8 Mrd. $.

    Die Eigenkapitalrendite im Investmentbanking erreichte traumhafte 18%

    Dazu kam ein starkes Geschäft mit Wertpapieren wie Anleihen und verbrieften Produkten. Insgesamt hat das Geldhaus mit 6,45 Mrd. $ rund 17% mehr verdient. Das ist mehr als der Markt erwartet hatte. Zum Vergleich: Die Deutsche Bank hat einen Verlust von 1,4 Mrd. € ausgewiesen. Grund für den Zuwachs war der rege Wertpapierhandel im Vorfeld der Wahlen in Europa.

    Alle Geschäftsbereiche haben sich gut entwickelt

    J.P. Morgan Chase & Co. ist breit aufgestellt: Zum einen ist die Bank einer der wichtigsten Akteure an den internationalen Finanzmärkten, zum anderen besitzt der Konzern ein starkes Einlagen- und Kreditgeschäft bei amerikanischen Privatkunden. Den US-Verbrauchern und Unternehmen geht es gut. Diese Entwicklung spiegelt sich in der um 500 Mio. $ auf 1,3 Mrd. $ gesunkenen Risikovorsorge für faule Kredite wider. Die Erträge der Bank – also die gesamten Einnahmen – stiegen um 6% auf 25,6 Mrd. $.

    Da alle Geschäftsbereiche für langfristiges Wachstum gut aufgestellt sind, zeigt sich J.P. Morgan Chase & Co. für 2017 optimistisch.

    Bankenporträt

    J.P. Morgan Chase & Co. entstand am 31.12.2000 aus der Fusion von J.P. Morgan und Chase Manhattan. Die kombinierte Gesellschaft J.P. Morgan Chase fusionierte am 1.7.2004 mit Bank One. Übernahme der Großsparkasse Washington Mutual und der Investmentbank Bear Stearns in der Finanzmarktkrise 2008. Wichtige Geschäftssegmente sind Investmentbank, Retail Financial Services und Kreditkarten-Services.

    Bank of America erzielte 2016 das drittbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte

    Mehr als 16 Mrd. $ verdiente die Bank nur in den Jahren 2005 und 2006. Vor der Finanzkrise waren der Gewinn und die Dividende pro Aktie aufgrund der viel geringeren Aktienanzahl wesentlich höher als heute. Folglich ist die Bank of America-Aktie immer noch weit von den damaligen Kursständen entfernt. Im Gegenzug wurden Staatshilfen frühzeitig zurückgezahlt, das Eigenkapital erheblich gestärkt und die Kosten reduziert.

    Mit der wiedererstarkten Ertragskraft und einer deutlich widerstandsfähigeren Bilanz geht das Unternehmen jetzt dazu über, die Aktienanzahl durch Rückkäufe zu reduzieren und mehr Dividenden auszuschütten. Die Zuversicht des Managements stützt sich auch auf die steigenden Zinsen in den USA, was die Stärke der US-Wirtschaft unterstreicht und mit dazu beitragen soll, die Ziele zu erreichen.

    Das langfristige Ziel ist, eine Rendite von 1% auf die Bilanzsumme zu erwirtschaften. Im 1. Quartal 2017 kam Bank of America diesem Ziel ein weiteres Stück näher. Im Zuge der Ergebnisverbesserungen in allen Segmenten stieg der Quartalsgewinn um 40% auf 4,9 Mrd. $. Dabei stieg die Ausschüttungsquote mit Dividenden und Aktienrückkäufen im Wert von 3,1 Mrd. $ nochmals deutlich.

    Ich sehe die Bank of America auf einem guten Weg

    Angesichts der guten Geschäftslage, der moderaten Aktienbewertung und der zunehmenden Attraktivität der Aktie im Hinblick auf eine Shareholder-Value-Politik bewerte ich die Kursaussichten mit überdurchschnittlich.

    Bankenporträt

    Die Bank of America (BoA) entstand aus der Fusion von BankAmerica und NationsBank im September 1998. Die besonders im Privatkundengeschäft und in der Unternehmensfinanzierung tätige Bank ist mit Zweigstellen in den USA und mit Repräsentanzen in 30 Ländern der Welt vertreten. Wachstum auch durch Akquisitionen von FleetBoston in 2004, MBNA in 2006, LaSalle in 2007, Countrywide in 2008 und Merrill Lynch im Januar 2009.

  • 23.06.2017 09:30

    Bank-Aktien: Historisch niedrige Zinsen hemmen das Wachstum

    Neben den Anstrengungen, die neuen regulatorischen Vorgaben umzusetzen, sind die niedrigen Zinsen eine Belastung – nicht nur für Sparer und Anleger, sondern auch für die Banken.

    Aufgrund der hohen Bedeutung der Zins-Einnahmen sind die deutschen Kredit-Institute von den niedrigen Zinsen besonders betroffen.

    Beim Branchen-Primus Deutsche Bank ist der Zins-Überschuss um über 7% zurückgegangen. Bei der Commerzbank fiel der Rückgang um 11,4% sogar noch deutlicher aus.

    Die sinkende Risiko-Aversion vieler Anleger hinterlässt auch Spuren bei den Provisions-Einnahmen.

    Geringere Ertrags-Möglichkeiten auf der einen und regulierungsbedingt höhere Kosten auf der anderen Seite sind problematisch für die Geldinstitute.

    Es ist also kein Wunder, dass die beiden deutschen Großbanken auch mit rückläufigen Provisions-Einnahmen zu kämpfen hatten.

    Hier trennt sich die Spreu vom Weizen

    In einem schwierigen Marktumfeld trennt sich die Spreu vom Weizen:

    Banken, die ihre Hausaufgaben gemacht haben, ihre Kundenbasis stärken konnten und neue Märkte erschließen, trotzen dem schwierigen Branchen-Umfeld.

    So wird das schwierige Marktumfeld oft zum Gradmesser für die Leistungen des Managements.

    Alles richtig gemacht haben offensichtlich die Macher von JPM: Gegen den Trend steigerte die Bank kräftig den Zins-Überschuss.

    Auch unterm Strich sah es hervorragend aus: Insgesamt hat das Institut rund 17% mehr verdient.

    Allein im Investment-Banking erwirtschaftete JPM einen Gewinn von 3,2 Mrd. $, rund 64% mehr als im Vorjahr.

    Dabei profitierte das Geldhaus von seiner starken Position im M&A-Geschäft, also der Beratung bei Fusionen und Übernahmen.

    Auch der Online-Broker comdirect hat ein gutes Ergebnis vorgelegt: Die Einnahmen lagen bei 90,1 Mio. € und damit 1,6% über dem Wert des Vorjahres-Quartals.

    Geprägt waren die Einnahmen durch den Provisions-Überschuss, der den Vorjahreswert um 7,8% übertraf.

    Die Bank profitierte davon, dass ihre Kunden wieder häufiger mit Wertpapieren handelten. Die comdirect entwickelt sich dynamisch weiter und hat den Erwerb von OnVista erfolgreich abgeschlossen.

    Wells Fargo greift im Scheinkonten-Skandal hart durch

    Mit weitreichenden Maßnahmen reagierte Wells Fargo auf den Scheinkonten-Skandal; die Vergütungs-Strukturen der Vertriebs-Mitarbeiter wurden inzwischen angepasst.

    Auch vor dem Top-Management wurde nicht Halt gemacht; einige Manager wurden bereits entlassen.

    Darüber hinaus hat Wells Fargo eine Abteilung für Ethik ins Leben gerufen, um die Integrität der Geschäfts-Prozesse sicherzustellen.

    Die Maßnahmen zeigen, dass Wells Fargo bemüht ist den Skandal zu bewältigen.

    Im Zahlenwerk der Bank hat der Skandal bislang keine nennenswerten Spuren hinterlassen.

    Allerdings werden noch Rechtskosten auf das Unternehmen zukommen, deren Ausmaß sich noch nicht abschätzen lässt.

  • 22.06.2017 06:00

    Startet die Commerzbank digital durch?

    Erinnern Sie sich noch, als die Aktie der Commerzbank ein eher langweiliges Schwergewicht im DAX-Index war? – Diese Zeiten sind längst vorbei.

    Mindestens 1x jährlich machen teils obskure Pleitegerüchte die Runde und mehrmals im Jahr klettert die Aktie an 1 Tag um mehr als 10%.

    Zwar geht es auch bei der Deutschen Bank hoch her, doch hat die Commerzbank ganz eindeutig den Titel der launischen Diva im DAX verdient.

    Doch jede Achterbahnfahrt ist einmal zu Ende. Kommt die Bank gestärkt aus der Krise?

    Commerzbank – Ein Kurzportrait

    Die Commerzbank wurde 1870 gegründet und ist heute das zweitgrößte Kredit-Institut Deutschlands.

    Die Universalbank ist in die folgenden ereiche untergliedert

    • Privatkunden,
    • Mittelstandsbank,
    • Mittel- und Osteuropa,
    • Corporates & Markets,
    • Asset Based Finance
    • sowie Portfolio Restructuring Unit.

    Weitere Attribute:

    • Partnerschaft mit dem italienischen Versicherer Assicurazioni Generali
    • Akquisition der Eurohypo im Jahr 2006
    • Akquisition der Dresdner Bank im Jahr 2009

    Attraktives Risikoprofil spricht für Commerzbank

    Die Geschäfts-Entwicklung 2016 war von einem niedrigen Zinsniveau und einem volatilen Kapitalmarkt geprägt.

    Dennoch hat die Commerzbank mit 1,44 Mrd. € ein solides operatives Ergebnis erzielt.

    Im Segment Privat- und Unternehmerkunden konnten rund 320.000 Kunden neu hinzugewonnen werden.

    Das Neugeschäft in der Baufinanzierung lag bei leicht erhöhter Marge annähernd auf dem Niveau des Vorjahres.

    Beim Absatz von Konsumenten-Krediten gab es einen Volumen-Anstieg um rund 31%. Und im Vorsorge-Geschäft konnte die Bank ebenfalls erfreuliche Zuwächse erzielen.

    Die Commerzbank ist gut ins neue Jahr gestartet und hat im 1. Quartal 2017 ordentliche Ergebnisse erzielt:

    Das operative Ergebnis verbesserte sich von 282 auf 314 Mio. € und die Einnahmen erhöhten sich um 2,2% auf 2,37 Mrd. €.

    Diese positive Entwicklung beruhte auf gestiegenen Provisions-Überschüssen aus höheren Volumina in Wertpapier-Produkten.

    Der Anstieg der Risiko-Vorsorge von 148 auf 195 Mio. € lag an der erhöhten Risiko-Vorsorge für Schiffs-Finanzierungen.

    Die im europäischen Vergleich gute Quote für Problem-Kredite von 1,5% spiegelt das gesunde Risiko-Profil der Bank wider.

    Nach Abzug von Steuern und Minderheits-Anteilen steigerte die Commerzbank den Gewinn um 28,4% auf 217 Mio. €.

    Neue Strategie verspricht keine schnellen Ergebnisse

    Mit der im September 2016 vorgestellten Strategie „Commerzbank 4.0“ will sich das Bankhaus für die Zukunft fit und profitabel machen.

    Dazu soll das Geschäftsmodell in den nächsten Jahren konsequent fokussiert, digital transformiert und die Effizienz gesteigert werden.

    Allerdings bleibt das Marktumfeld für Banken schwierig.

    Um auf die Aktie der Commerzbank zu setzen, muss man schon gute Nerven haben. Eine attraktive Dividende fließt hier noch lange nicht!

  • 21.06.2017 10:22

    Bei diesen beiden Firmen steht die Wachstums-Ampel auf grün

    Obwohl sich die Nutzfahrzeug-Märkte weitgehend rückläufig zeigten, konnte SAF-HOLLAND 2016 den Umsatz nahezu konstant halten.

    Hier ist zu berücksichtigen, dass die Produktlinie AerWay, die 2015 noch rund 6,8 Mio. € zum Umsatz beigetragen hatte, zum Jahresende 2015 veräußert worden war.

    Der zugekaufte Federungs-Spezialist KLL trug ab dem 4.Quartal zum Umsatz bei.

    Die stabile Entwicklung der Region EMEA glich die Schwäche der Truck- und Trailermärkte in Nordamerika und Brasilien weitgehend aus.

    Trotz des leicht rückläufigen Umsatzes und einmaliger Kosten für das zurückgezogene Übernahme-Angebot für den Bremsen-Hersteller Haldex sowie die mehrheitliche Übernahme von KLL lag das operative Ergebnis mit 76,3 Mio. € nahezu auf Vorjahres-Niveau.

    SAF-HOLLAND entwickelt sich dynamisch

    SAF-HOLLAND verzeichnete im 1. Quartal 2017 trotz eines in Nordamerika anspruchsvollen Marktumfelds eine dynamische Entwicklung.

    Die Umsätze stiegen um 10,5% auf 287,3 Mio. €. Dabei erzielte das Unternehmen in allen Regionen wachsende Umsätze.

    Nach den deutlichen Rückgängen im Vorjahr gelang der Region Amerika erstmals wieder ein Umsatz-Anstieg um 8,2% und schnitt damit besser als die rückläufigen Trailer- und Truckmärkte der Region ab.

    2017 strebt SAF-HOLLAND einen Umsatz zwischen 1,06 und 1,09 Mrd. € an.

    Die zahlreichen Produkt-Neuheiten und die Umsetzung der Wachstums-Strategie 2020 bilden hierfür die Grundlage.

    Mit der Strategie soll das Produkt-Portfolio ergänzt und das Wachstum in den Regionen außerhalb der Kernmärkte forciert werden.

    Unternehmens-Porträt

    2006 haben sich die damalige Otto Sauer Achsenfabrik SAF und der nordamerikanische Nutzfahrzeug-Ausrüster The Holland Group Inc. zu SAF-HOLLAND zusammengeschlossen.

    Entstanden ist ein weltweit führender Hersteller und Anbieter von Systemen und Komponenten für die Auflieger- und Anhänger-, LKW-, Bus- und Campingfahrzeug-Industrie.

    Produziert wird in 17 Fabriken an den folgenden Standorten:

    • Europa,
    • Nordamerika,
    • Brasilien,
    • Australien,
    • China
    • und Indien.

    Continental hat das 1. Quartal 2017 mit einem Umsatz-Wachstum von 11,7% auf 11 Mrd. € abgeschlossen

    Dazu beigetragen haben das Wachstum der Automotive Group sowie das Geschäft mit Reifen.

    Die Nachfrage nach innovativen Elektronik- und Software-Lösungen für sicheres und intelligentes Fahren ist ungebrochen groß; die Auftrags-Eingänge legten auf über 9,5 Mrd. € zu.

    Im Bereich Elektromobilität fährt Conti vorne mit; in den vergangenen Jahren wurden in dieses Zukunftsfeld mehr als 1 Mrd. € investiert.

    Das profitable Wachstum außerhalb der Automobil-Industrie ist ein wichtiger Teil der Strategie.

    Der Anteil am Umsatz mit Industrie-Kunden und Endverbrauchern soll schrittweise in Richtung 40% steigen.

    Die große Nachfrage nach PKW- und LKW-Reifen sowie nach Produkten der ContiTech-Bereiche Mobile Fluid Systems und der Benecke-Kaliko-Gruppe haben für ein erfreuliches Wachstum in der Rubber Group gesorgt.

    Gleichzeitig nahmen die Belastungen aus steigenden Rohmaterial-Preisen zu:

    Auch für das 2. Quartal rechnet Conti mit steigenden Rohmaterial-Kosten. Deren Ergebnis-Belastung sollte sich jedoch im 2. Halbjahr durch Preis-Anpassungen abschwächen.

    Continental setzt Wachstums-Strategie fort

    ContiTech hat seine Strategie des Wachstums durch Zukäufe fortgesetzt, um den Marktanteil für Luftfedern und Luftfeder-Systeme im Schienenverkehr auszubauen.

    Zudem soll das Geschäft mit Materialien für Oberflächen gestärkt werden.

    Nach dem sehr guten Start ins neue Geschäftsjahr erwartet Conti, dass sich die gute Entwicklung trotz gestiegener Rohstoff-Kosten fortsetzt.

    Der Ausblick für die EBIT-Marge wurde von 10,5 auf 11% angehoben. Wir erhöhen die Timing-Einstufung von 3 auf 4 Sterne.

    Unternehmens-Porträt

    Continental ist weltweit unter den ersten 5 und belegt in Europa Platz 2 der Automobil-Zulieferer.

    Mit der Akquisition der Siemens VDO Automotive AG im Jahr 2007 entwickelt sich der Konzern zum integrierten System-Anbieter in der Automobil-Zulieferindustrie für:

    • Bremssysteme,
    • Systeme und Komponenten für Antrieb und Fahrwerk,
    • Instrumentierung,
    • Infotainment-Lösungen,
    • Fahrzeug-Elektronik,
    • Reifen
    • und technische Elastomer-Produkte.
  • 21.06.2017 06:00

    Autonomes Fahren – profitiert dieses Unternehmen?

    Trauen Sie sich noch selbst an den Motor Ihres PKW?

    Selbst ausgebildete KFZ-Mechaniker, die seit vielen Jahren aus dem Beruf sind, lassen heute die Finger von ihren Autos und beschränken sich auf Ölstand, Scheibenreiniger und Kühlflüssigkeit.

    Der Grund: In modernen Autos steckt immer mehr Elektronik. Fallen zentrale Steuerelemente aus oder sitzt ein Kabel locker, ist der Fahrspaß schnell getrübt.

    Anders als noch vor einigen Jahrzehnten, als kleinere Probleme mit dem Verlust von Beschleunigung oder seltsamen Geräuschen einhergingen, heißt es bei Problemen mit der Bord-Elektronik heute schnell „nichts geht mehr“.

    Verantwortlich für die Elektronik bei modernen PKW ist oft ein Zulieferer aus Deutschland. Leoni hat sich einen guten Namen gemacht. Doch hält die Aktie, was der Name verspricht?

    Gute Auftragslage macht Lust auf mehr

    Der international führende Lieferant von Drähten, Kabeln und kompletten Bordnetz-Systemen hat sich in den letzten 30 Jahren vom mittelständischen Betrieb zu einem global agierenden Konzern entwickelt.

    Hauptabnehmer der Produkte sind die Auto-, Elektrogeräte-, Kommunikations- und Investitionsgüter-Industrie. Der lukrative Bereich Bordnetz-Systeme steht für rund 40% der Gesamt-Erlöse.

    Schwankungen beim Kupferpreis, Kosten für die Restrukturierung und nicht zuletzt 40 Mio. €, die durch einen Betrug verloren gegangen sind, machten das Jahr 2016 für Leoni nicht einfach.

    Am Ende stand ein operatives Ergebnis von 78,1 Mio. €. Das sind zwar knapp 70 Mio. € weniger als im Vorjahr, aber immer noch mehr, als die prognostizierten 65 Mio. €.

    Der Umsatz blieb aufgrund von Kursschwankungen weitgehend stabil bei 4,43 Mrd. €. Der größte prozentuale Zuwachs gelang Leoni im Bereich der Elektromobilität:

    In diesem Segment lag der Auftrags-Eingang bei 400 Mio. €. Im 1. Quartal 2017 ist Leoni in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

    Der Umsatz stieg um knapp 11%. Mehr als die Hälfte des Zuwachses erzielte Leoni aus eigener Kraft.

    Die Grundlage dafür bildete die gute Auftragslage und die starke Nachfrage der weltweiten Fahrzeugindustrie. Unterm Strich hat sich der Gewinn nahezu verdreifacht.

    Wachstumstreiber autonomes Fahren?

    Leoni hat mit dem Bau des Kompetenz-Zentrums am Standort Roth begonnen. Dieser Schritt bedeutet neben der Ausweitung der Produktions-Kapazitäten auch eine Investition in die Zukunft.

    Als Labor- und Entwicklungs-Zentrum für innovative Produkte sollen Tätigkeiten mit hoher Wertschöpfung ausgebaut und Arbeits- sowie Logistik-Abläufe optimiert werden.

    So will Leoni etwa die Entwicklung und Fertigung von Datenleitungen für das autonome Fahren vorantreiben.

    Im neuen Werk sollen jährlich 400.000 km Kabel produziert werden, darunter auch Glasfaserkabel für Telekommunikation sowie Ladeleitungen für Elektro-Fahrzeuge.

    Zwar ist Leoni gut positioniert, doch ist die Aktie aktuell nicht mehr als Durchschnitt. Also: Finger weg!

  • 20.06.2017 08:50

    Autozulieferer profitieren vom boomenden Automarkt

    Den Autobauern geht’s gut, und somit auch der Zuliefer-Industrie.

    Der Autozulieferer und Reifen-Hersteller Continental profitierte vom boomenden Automarkt und hat seine Umsatz-Prognose für 2017 um 500 Mio. € auf mehr als 43,5 Mrd. € angehoben.

    Gründe sind die starke Nachfrage nach Elektronik-Lösungen und Software, aber auch nach Reifen.

    Der Conti-Chef Degenhart sieht in Mobilitäts-Diensten einen neuen Milliardenmarkt. Der Autozulieferer will sein Geschäft mit Dienstleistungen für die Mobilität deutlich ausweiten.

    Die aktuellen Umsätze von über 500 Mio. € in dem Segment will Conti bis 2020 verdoppeln.

    Und das ist erst der Anfang. „Denn dieser weltweite Milliardenmarkt keimt gerade erst auf“, sagte Degenhart auf der Hauptversammlung.

    Mit der Strategie 2020 will SAF-HOLLAND neue Ländermärkte erschließen

    Faktoren wie die zunehmende Weltbevölkerung und die steigende Kaufkraft, v. a. in der Mittelschicht, führen zu einem wachsenden Güterbedarf und deshalb global stetig steigenden Transport-Volumina.

    Dies bedeutet nicht nur hohe Investitionen in die Verkehrs-Infrastruktur, sondern auch in Transportmittel, insbesondere in LKW und Trailer, die am Anfang und Ende einer jeden Lieferkette stehen.

    Da dieses Marktwachstum im Wesentlichen in den Schwellenländern stattfindet, legt SAF-HOLLAND den Fokus auf die Verbreiterung des Produkt-Portfolios und die Erschließung neuer regionaler Märkte jenseits der derzeitigen Kernmärkte Europa und Nordamerika.

    Ein Kernpunkt der Wachstums-Strategie 2020 ist die Ausweitung der Geschäfte auf die Regionen Mittlerer Osten, Afrika und China.

    Valeo meldet fast 1.000 Patente an

    Der Zulieferer Valeo hat 2016 so viele Patente im Heimatland angemeldet wie noch nie – und belegt damit den 1. Platz in Frankreich.

    Neben der Führungs-Position in der Rangliste des französischen Patentamts mit insgesamt 994 veröffentlichten Patenten hatte Valeo 2016 auch auf europäischer Ebene die Nase vorn:

    612 Patente wurden beim Europäischen Patentamt angemeldet. 2016 umfasste das Forschungs- und Entwicklungs-Budget von Valeo rund 1,6 Mrd. €.

    Die Patent-Anmeldungen spiegeln die Strategie wider, die auf Innovation in den Bereichen Reduktion von CO2- Emissionen und intuitives Fahren beruht.

    paragon: Neu in der Beobachtungsliste

    paragon ist ein Technologie-Unternehmen, das Hightech-Sensoren und Sensor-Systeme entwickelt und produziert.

    Weltweit führend wurde paragon durch die Integration von Sensoren in eine Elektronik, die Expertenwissen für jedermann nutzbar macht.

    Mit dieser intelligenten Verbindung von Elektronik, Mechanik und Software führte paragon nicht nur einen echten Technologiesprung herbei, sondern eröffnete auch gleichzeitig zahlreiche neue Anwendungsfelder für Sensoren.

    paragon geht seit Jahren unbeirrt seinen Weg, profitable Nischen aufzuspüren und mit Lösungen zu besetzen, die dem Anwender – etwa im Fahrzeug – wirklich etwas bringen.

    In diesen Lücken profitiert paragon von seiner Kernkompetenz und ist Trendsetter.

    Zum Portfolio zählen Produkte in diesen Bereichen:

    • Luftqualität,
    • Antriebsstrang,
    • Akustik,
    • Cockpit,
    • Schrittmotoren,
    • Media-Interfaces
    • und Bedienung.

    Eines der bekanntesten Produkte ist der Luftgüte-Sensor AQS.

  • 20.06.2017 06:00

    Geläuterter Sünder – Große Chance?

    Wie stehen Sie zum Abgas-Skandal, der rund um die Diesel-Motoren von Volkswagen begonnen hat?

    Zwar könnte man auf zunächst einmal an einen Medien-Hype denken und den US-Amerikanern eine Kampagne gegen deutsche Autobauer unterstellen.

    Doch wenn man einmal darüber nachdenkt und Statistiken zu Toten aufgrund von Auto-Abgasen berücksichtigt, so ist das Ganze doch im Wahrsten Sinne des Wortes ein Skandal.

    Ist es aufgrund der jüngsten Vorkommnisse rund um VW noch angebracht, die Aktie mit einem guten Gewissen zu kaufen?

    Um Ihnen die Entscheidung leichter zu machen, haben wir das Unternehmen ganz genau unter die Lupe genommen.

    VW bei Antrieben weiter vielseitig aufgestellt

    Die VW-Gruppe ist mit einer Produktion von fast 10 Mio. Autos der größte Hersteller Europas. Wichtigster Absatzmarkt ist Deutschland.

    Zum Konzern gehören die PKW-Marken

    • Audi,
    • Bentley,
    • Bugatti,
    • Lamborghini,
    • Seat,
    • Skoda,
    • Porsche
    • und Volkswagen

    sowie das Nutzfahrzeug-Geschäft mit Scania und MAN. Ergänzend hierzu bietet der VW-Konzern Finanz-Dienstleistungen an.

    In 21 Ländern finden sich 60 Fertigungsstätten.

    Zahlen sind überzeugend

    VW ist auf Erholungskurs: Im 1. Quartal sind Umsatz und Gewinn 2-stellig gestiegen. Der Absatz lag mit 2,61 Mio. Fahrzeugen knapp über Vorjahres-Niveau.

    Die operative Rendite verbesserte sich von 6,1 auf 7,8% und erreichte in der PKW-Sparte sogar 8,5%.

    Verantwortlich waren die Restrukturierungs-Erfolge bei der Kernmarke VW, deren Rendite von 0,3 auf 4,6% sprang.

    Im Vergleich zu Konkurrenten wie Renault, Peugeot oder Toyota ist die Ertragskraft aber immer noch zu gering.

    Im Gesamtjahr strebt VW ein Umsatz-Wachstum von 4%, eine operative Rendite von 6 – 7% im Konzern und 6,5 – 7,5% in der PKW- Sparte an.

    Mit Produktivitäts-Steigerungen, Kosten-Senkungen und 17 neuen SUV-Modellen soll die Rendite bei der Kernmarke bis 2025 auf 6% gesteigert werden.

    Im gleichen Zeitraum will der Konzern 30 neue Elektro- Modelle entwickeln.

    In China setzt VW auf die Zusammenarbeit mit JAC. Ziel ist es, bis 2020 rund 400.000 Autos mit Elektro- oder Hybrid-Antrieb in der Volksrepublik zu verkaufen.

    Aber auch Gas- und Diesel-Antrieb werden weiterentwickelt. Denn nur mit dem Selbstzünder können die CO2-Vorgaben der EU erfüllt werden.

    Fazit: Skandal nicht ausgestanden, doch Perspektive gut

    Noch nicht ausgestanden ist der Abgas-Skandal, für dessen Folgen VW 18,2 Mrd. € zurückgestellt hat. Ob das reicht, bleibt abzuwarten.

    Unabhängig davon ist der Konzern mit einer Netto-Liquidität von 23,8 Mrd. € im Automobil-Bereich finanzstark genug, um das Problem zu bewältigen.

    Ein Risiko bleiben dagegen mögliche Strafzölle in den USA, zumal ein Großteil der dort verkauften Autos in Mexiko produziert wird.

    Insgesamt aber ist VW auf dem richtigen Weg. Wer mit gutem Gewissen investieren will, findet aber dennoch Alternativen zur Aktie von VW.

  • 19.06.2017 06:41

    Aurelius ist in jeder Hinsicht eine gute Mischung

    Aurelius führt ein Portfolio aus 27 Tochtergesellschaften, die stark in ihrer Nische und oft Marktführer sind.

    Der Konzern ist aber auch eine Mischung aus Value- und Dividenden-Titel.

    Wenn Sie sich Aurelius-Aktien ins Depot legen, erfüllen Sie damit eines der obersten Gebote der Kapital-Anlage, nämlich das Risiko möglichst breit zu streuen.

    Und obendrauf zahlt Ihnen das Unternehmen noch eine kräftige Dividende.

    Aurelius macht Gestrauchelte wieder flott

    Aurelius wurde 2006 gegründet und ist seitdem ein international erfolgreicher Player im Markt für Firmen-Übernahmen.

    Der Konzern ist als Beteiligungs-Gesellschaft auf Investitionen in Gesellschaften in Umbruch- und Sondersituationen spezialisiert.

    Dazu zählen ungeregelte Unternehmens-Nachfolgen, signifikante operative Probleme wie auch die Ausgliederung von Tochterfirmen oder Konzernteilen.

    Dabei erstreckt sich das Engagement vom Erwerb über die Restrukturierung und Sanierung bis hin zur Veräußerung der Beteiligungen.

    Aurelius agiert über eigene Akquisitions-Spezialisten wie auch externe Berater und versucht über die Weiterentwicklung der eingegangenen Beteiligungen den Unternehmenswert zu steigern.

    Dabei werden Bereiche wie Finanzen, Organisation, Produktion, IT, Einkauf, Vertragswesen wie auch Marketing und Vertrieb einer Überprüfung unterzogen.

    Durch diese aktive operative Begleitung profitieren die Tochtergesellschaften von der Management-Erfahrung und der Finanzkraft des Mutterkonzerns.

    Strenge Auswahlkriterien

    Aktuell zählen 27 Tochtergesellschaften mit Standorten in Europa, Asien und den USA zum Unternehmen.

    Dazu gehören Traditionsmarken wie Scholl und Office Depot ebenso wie die großen Industrie-Konzerne Getronics und CalaChem.

    Die Akquisition von Firmen erfolgt nach strengen Investitions-Kriterien, unterliegt aber keinem Branchen-Fokus.

    Bei der Identifikation geeigneter Akquisitionsziele kann sich Aurelius auf ein breites Netzwerk an Entscheidungsträgern aus Konzernen sowie M&A-Beratern und Investmentbanken stützen.

    Aus München und London werden die Tochterunternehmen von Aurelius gesteuert.

    Aurelius mit einem Auftakt-Quartal nach Maß

    Aurelius hat für das 1. Quartal gute Geschäftszahlen präsentiert:

    Der Umsatz erhöhte sich um 68% auf 1,2 Mrd. € und das operative Ergebnis (EBITDA) verdreifachte sich nahezu auf 265 Mio. €.

    Viele der Portfolio-Unternehmen tragen nach erfolgreicher Restrukturierung fleißig zum Gewinn bei.

    Aurelius konzentriert sich auf sein Kerngeschäft und hat jüngst die Katamaran-Werft Privilège übernommen.

    Die französische Werft bedient das Premium-Segment und passt damit gut zur Aurelius-Beteiligung Hanse Yachts. Zusammen werden beide Betriebe noch erfolgreicher sein.

    Hanse Yachts erhält die Möglichkeit, im Katamaran-Markt Fuß zu fassen. Im Gegenzug erhält Privilège Zugang zum weltweiten Vertriebsnetz von Hanse Yachts.

    Aurelius verkauft SECOP. Sie erhalten eine Dividendenrendite von 7,3%

    Aurelius hat ihre Tochtergesellschaft SECOP an die Nidec-Gruppe mit Sitz in Kyoto (Japan) für 185 Mio. € verkauft.

    Mit dem Verkauf hat man das bei SECOP investierte Kapital um rund das 11-Fache gesteigert. Aus der Transaktion bleiben bei Aurelius rund 100 Mio. € hängen.

    Vor dem Hintergrund dieser erfolgreichen Transaktion und aufgrund fortgeschrittener Pläne für weitere Verkäufe in den kommenden Monaten wird der Vorstand seinen Dividenden-Vorschlag für die Hauptversammlung auf 4,0 € je Aktie (1,0 € Basisdividende + 3,0 € Partizipations-Dividende je Aktie) verdoppeln.

    Sie erhalten Ihre Dividende am 26. Juni und fahren damit eine Dividendenrendite von 7,3% ein.

  • 15.06.2017 10:09

    Mit RIB Software würden von BER schon lange Flugzeuge abheben

    RIB Software ist der weltweit führende Anbieter von 5D-BIM-Big Data-Technologie für die Bauindustrie. Mit der iTWO-Software Suite bietet RIB diese 5D-Planung an.

    Sie verbindet alle Phasen und Informationen der verschiedenen Projekt-Prozesse, um Effizienz zu schaffen, bessere Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams zu ermöglichen und um den Projektmanagern die Flexibilität zu geben, mit verschiedenen Aspekten des Projekts zu spielen, um die besten und kostengünstigsten Lösungen zu finden.

    RIB konzentriert sich zwar vorrangig auf iTWO, bietet aber zusätzlich Plattformen mit engerem Fokus wie RIBTEC (Tragwerks-Planung) und STRATIS (Straßenbau, Tiefbau und Infrastruktur-Management).

    Zusätzlich zum Umsatz mit Software und deren Wartung verdient RIB auch Geld mit Beratung und e-Commerce.

    Diesen Burggraben überwindet so schnell keiner

    RIB hat die Vorläufer der iTWO Software in jahrzehntelanger Zusammenarbeit mit führenden Firmen aus der Bauindustrie wie Strabag und Bilfinger erarbeitet und diese Lösungen dann weiterentwickelt.

    Auch mit im Bauwesen führenden Hochschulen pflegt RIB eine enge Zusammenarbeit.

    Diese Verbindungen in die Forschung und Industrie helfen, RIB und iTWO in der Industrie zu verankern. Zu dieser Mischung kommt eine starke Kunden-Orientierung.

    RIB ist fest entschlossen, in Zusammenarbeit mit den Kunden ihre derzeitigen und künftigen Risiken zu halbieren und die Ergebnisse zu verdoppeln.

    Dass dies nicht nur leere Worte sind, zeigt etwa der von RIB Anfang 2016 gestartete, 1. unabhängige B2B-Marktplatz für Bauprodukte, xTWO market.

    Mit dieseem können Käufer und Verkäufer bis zu 5 Mrd. € jährlich im Bestellprozess von Bauprodukten einsparen.

    All dies bildet einen weiten Burggraben um RIB, den Wettbewerber nicht so einfach überwinden können.

    2016 lief besser als gedacht

    Bei dem Bausoftware-Spezialisten ist das Jahr 2016 besser gelaufen als gedacht:

    Das operative Ergebnis (EBITDA) ist um fast 1/3 auf knapp 33 Mio. € gestiegen.

    Der Vorstand hatte seine EBITDA-Prognose nach der Gründung eines Gemeinschafts-Unternehmens im vergangenen September auf 27 – 32 Mio. € angehoben.

    Zugleich erreichte RIB den höchsten Umsatz seiner Geschichte: Die Umsätze legten um 19% auf knapp 98 Mio. € zu.

    Hier hatte das Management 90 – 100 Mio. € angepeilt. Dazu kommen eine bombensichere Bilanz ohne Schulden und hohe liquide Mittel.

    Ein Quantensprung ist möglich

    RIB Software hat seine ambitionierten Ziele für das Joint Venture namens YTWO mit dem US-Auftragsfertiger Flex konkretisiert.

    Kunden soll von RIB eine offene, cloudbasierte Software- Lösung zur Verfügung gestellt werden. Von Flex sollen sie zugleich das Lieferketten-Management nutzen.

    Bei Erreichen eines Marktanteils von 5% rechnet der Vorstands-Vorsitzende Wolf dadurch mit jährlichen Einnahmen von 800 Mio. €.

    Wolf erwartet, dass die Rahmenbedingungen bis 2020 so sind, dass das Joint Venture zum Erfolg werden kann.

    Würde RIB Software diese Ziele schaffen, wäre das ein regelrechter Quantensprung für die eigenen Geschäftszahlen.

    Die Chancen überwiegen die Risiken

    • Das hohe Wachstum im BIM-Markt,
    • die Vernetzung innerhalb der Industrie,
    • die Kompetenzen im 5D-BIM-Bereich,
    • die starken Finanzen
    • und das Joint Venture mit Flex

    geben RIB die Möglichkeit, auch weiterhin kräftig zu wachsen.

    Die Aktie wird in den nächsten Jahren sicherlich noch die eine oder andere Auf- und Abwärts-Bewegung erfahren. Langfristig führt der Weg nach oben.