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17.10.2017

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Aktuelle Artikel
  • 16.10.2017 09:30

    Im Markt herrscht Goldgräberstimmung

    Die Welt des Bezahlens ändert sich rasant.

    Im Markt herrscht Goldgräberstimmung. Am Ende werden sich jedoch nur wenige Zahlungssysteme durchsetzen. PayPal möchte unbedingt dabei sein und entwickelt seinen Standard ständig weiter. Dazu setzt das Unternehmen verstärkt auf Kooperationen.

    Das PayPal-Zahlungssystem wird dabei nicht nur mit Kreditkartenanbietern wie VISA und MasterCard vernetzt, sondern auch mit wichtigen Handelsplattformen wie Apples App Store und Google Play. Für die neuen Kooperationen verzichtet PayPal auf einen Teil seiner Marge. Dafür kann das Unternehmen aber das rasante Wachstum der vergangenen Jahre aufrechterhalten.

    Niedrigzinsen sind die neue Normalität

    Niedrige Zinsen sind seit Jahren ein Problem für die Finanzdienstleister. Infolge der Finanzkrise 2007/2008 senkten die Notenbanken überall auf der Welt den Leitzins auf bisher nicht gekannte Tiefststände. Mittlerweile müssen die Finanzinstitute in einigen Weltregionen sogar Strafzahlungen auf Guthaben bei den Notenbanken bezahlen.

    Davon sind indirekt auch die Finanzdienstleister betroffen. Im Niedrigzinsumfeld ist es schwieriger, Geld zu verdienen. Trotzdem sind einige Unternehmen der Branche hochprofitabel. Wir haben diese mit 4 Sternen belohnt. Mittlerweile verändert sich das Zinsumfeld zusehends.

    Während in den USA die Zinsen seit 2009 faktisch abgeschafft waren, hebt die Notenbank das Zinsniveau in langsamen aber kontinuierlichen Schritten wieder an. Seit Juni gilt ein Leitzins von 1 bis 1,25%. Im Euroraum hingegen beträgt der Leitzins weiterhin 0%, und es ist in den kommenden Monaten auch keine Veränderung abzusehen. Zuerst muss die EZB ihre Anleihenkaufprogramme zurückfahren.

    Die Währungsentwicklung bietet neue Herausforderungen

    In einer globalisierten Welt machen Finanzdienstleister rund um den Globus Geschäfte. Deshalb ist die Währungsentwicklung von besonderer Bedeutung. Während die steigenden US-Zinsen eigentlich eine Aufwertung des US-Dollars zur Folge haben müsste, ist das Gegenteil der Fall. Seit Jahresbeginn hat der Euro gegenüber dem Dollar deutlich aufgeholt.

    Investoren schätzen die relative Sicherheit des Euroraums gegenüber einem Amerika, das unter den Launen ihres Präsidenten leidet. Die Finanzdienstleister müssen sich auf die Währungsschwankungen einstellen, um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Bisher ist das allen beobachteten Unternehmen recht gut gelungen. Wertberichtigungen aufgrund der Wechselkursschwankungen blieben die Ausnahme.

    Gibt es eine neue Sicherheit?

    Auch wenn die Aktienmärkte immer neue Höchststände erklimmen, geht die Handelsaktivität zurück. Die Investmentbanken Morgan Stanley und Goldman Sachs und Börsenbetreiber wie die Deutsche Börse spüren die Flaute deutlich. Im Vorjahr hatte beispielsweise das Brexit-Votum der Briten für einen regen Handel gesorgt. Solche Überraschungsereignisse blieben bisher aus.

    Das schlägt sich in den Geschäftszahlen nieder. Wenn Anleger ihre Depots weniger umschichten, verdienen die Dienstleister auch weniger Gebühren. Am besten hat sich noch Morgan Stanley geschlagen.

  • 16.10.2017 06:35

    Über 300% Rendite wären mit ATOSS für Sie drin gewesen

    Was als Nischenthema begann, wird immer mehr zu einem Hauptthema. Produktivität ist die große Herausforderung in allen Industrie- und vielen Schwellenländern. Und die lässt sich oft nur noch da steigern, wo es um die wertvollste Ressource, den Menschen geht. ATOSS sorgt dafür, dass die erforderliche Anzahl an Mitarbeitern mit den passenden Qualifikationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Warum ich Ihnen diese Aktien zum Kauf empfehle, lesen Sie im Folgenden.

    Was macht ATOSS so erfolgreich?

    Gegründet wurde die Gesellschaft 1987 als ATOSS Software Consulting GmbH. Nach mehreren Umfirmierungen erfolgte im März 2000 der Börsengang als ATOSS Software AG. Heute ist das Unternehmen einer der führenden Anbieter von Softwarelösungen rund um den intelligenten Personaleinsatz in Deutschland. Ziel ist die Reduzierung von Überstunden, Leerlaufzeiten und Zuschlägen für Sonderschichten.

    Gleichzeitig sollen die Prozesse beim Kunden optimiert und verschlankt werden. Neben der Nutzung von Einsparpotenzialen steigt dadurch auch die Wettbewerbsfähigkeit und Mitarbeiterzufriedenheit. Das Lösungsportfolio umfasst die Bereiche Arbeitszeitmanagement, Personaleinsatzplanung, Geschäftsprozessmanagement, spezielle Lösungen für den Mittelstand sowie kundenorientiertes Consulting.

    Rekordumsatz bei Softwarelizenzen

    Die Ergebnisentwicklung in den vergangenen Jahren könnte kaum besser sein, um das Interesse von Investoren zu wecken. Der Trend ist klar aufwärtsgerichtet. ATOSS hat die dynamische Entwicklung aus dem 1. Quartal fortgesetzt und den Umsatz im 1. Halbjahr um 10,8% auf 26,5 Mio. € gesteigert. Wachstumstreiber waren die Softwarelizenzen mit einem Plus von 16%. Auch die seit Jahren konstant positive Entwicklung bei der Softwarewartung wurde erfolgreich ausgebaut.

    Hier stieg der Umsatz um 9% auf 9,7 Mio. €. Damit erreichten die Softwareumsätze insgesamt einen Anteil am Umsatz von 59%. In der Beratung konnte ATOSS – getragen von der erfreulich positiven Auftragslage für Implementierungsleistungen aufgrund der Softwarelizenzverkäufe – um 7% auf 7,1 Mio. € zulegen. Mit Hardware wurden 1,9 Mio. € erzielt.

    Hohe Ertragskraft resultiert in einer EBIT-Marge von 25%

    Auch die Auftragslage verbesserte sich gegenüber dem hohen Niveau des Vorjahres nochmals deutlich. Das hohe Interesse der Kunden an ATOSS Lösungen belegen die hohen Auftragseingänge für Softwarelizenzen. Bei einem um 6% auf 6,64 Mio. € gestiegenen operativen Ergebnis (EBIT) errechnet sich eine Marge von 25%.

    Damit hat ATOSS trotz gestiegener Aufwendungen insbesondere für Forschung und Entwicklung, sowie höherer Personalkosten durch den Ausbau der Kapazitäten in den Bereichen Sales und Customer, erneut seine Ertragsstärke unter Beweis gestellt.

    Dividendenerhöhung plus satte Kursrendite

    Von der positiven Geschäftsentwicklung profitieren auch Sie als Aktionär. Der Vorstand setzt die Ausschüttungspolitik der vergangenen Jahre fort und so erwarte ich für das Geschäftsjahr 2017 eine Erhöhung der Ausschüttung von 1,16 auf 1,27 € je Aktie. Nicht zu vergessen ist die Kursrendite: Der Aktienkurs hat in den vergangenen 5 Jahren um über 300% zugelegt.

  • 13.10.2017 10:00

    International Airlines Group hebt ab

    Mit Premium-Airlines wie Iberia und British Airways, Billigfliegern wie Vueling und LEVEL sowie IAG Cargo deckt International Airlines Group (IAG) den Löwenanteil der Branche ab.

    Durch die günstigen Kerosinpreise gewinnt zudem das Luftfrachtgeschäft an Attraktivität, da die Preise im Verhältnis zum Schienenverkehr deutlich sinken. Wie profitabel die aktuelle Situation für IAG ist, lässt sich anhand der Zahlen für das 1. Halbjahr ablesen.

    International Airlines Group erfüllt die 3-Filter-Kriterien

    Europas drittgrößte Airline erfüllt die Kriterien der 3-Filter-Strategie nach James O’Shaughnessy:

    1. Seit 2012 ist der Gewinn kontinuierlich gestiegen.
    2. Bei einem für 2017 geschätzten Umsatz von 22,9 Mrd. € errechnet sich ein KUV von 0,6.
    3. Die Aktie hat sich in den vergangenen Jahren deutlich besser entwickelt als der FTSE 100.

    Gewinn steigt um 29,2%, Ihre Dividende wird erhöht

    Globale Unsicherheiten, politische Spannungen und Terror wirken sich negativ auf die Reiselust und damit auf das Geschäft der Airlines aus. Zusätzlich belastete die Pfund-Abwertung aufgrund des Brexit-Referendums das Ergebnis mit rund 460 Mio. €. Dennoch konnte IAG im vergangenen Jahr den Umsatz stabil halten und den Gewinn um 29,2% auf 1,9 Mrd. € steigern.

    Primär beflügelten günstige Kerosinpreise, die um 26,8% unter dem Vorjahr lagen, das Ergebnis. Mit Ausnahme von Vueling wurde die operative Marge bei allen Marken gesteigert. IAG beteiligt Sie an der positiven Geschäftsentwicklung und erhöhte die Dividende um 20% auf 0,24 € pro Aktie. Zusätzlich legt der Konzern ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 500 Mio. € auf.

    Einer für alle, alle für einen

    Als Holding ist das effiziente Zusammenspiel der einzelnen Marken ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Im Mittelpunkt stehen Synergieeffekte zwischen den Bestandsmarken, die kontinuierlich optimiert werden. Flexible Ersatzflüge, eine zentrale Verwaltung und ein breites Angebot sind einige der Wettbewerbsvorteile, die eine solche Holding mit sich bringt. Einerseits arbeitet IAG an der Optimierung dieser Synergieeffekte. Andererseits wird das Portfolio kontinuierlich ausgebaut. Ende 2015 wurde IAG Mehrheitseigentümer der Aer Lingus.

    100-Mio.-Passagier-Marke geknackt

    Erstmals wurden innerhalb eines Jahres mehr als 100 Mio. Fluggäste befördert. Vor dem Zusammenschluss im Jahr 2011 hatten British Airways und Iberia nur halb so viele Passagiere. Die Auslastungsquote ist eine zentrale Kennzahl in der Airline-Branche und gibt Auskunft über die Effizienz des Flugplanmanagements. Diese konnte im 1. Halbjahr bei 3 der 4 Fluggesellschaften des Konzerns weiter erhöht werden. Die Kosten pro Flugpassagier, unter Ausklammerung der Kerosinkosten, wurden um weitere 4,1% reduziert.

    Erfolgreiches 1. Halbjahr

    IAG setzte die erfolgreiche Entwicklung im 1. Halbjahr fort. Die Ergebnisse aller 4 Marken konnten deutlich gesteigert werden. Besonders gut lief es bei Iberia, die nach 6 Mio. € Verlust im Vorjahr einen Gewinn von 84 Mio. € erzielte. Im Juni hoben erstmals Passagierflugzeuge der neuen Billig-Airline LEVEL ab.

    Zwei neue Airbus A330 steuern Los Angeles, San Francisco, Buenos Aires und Punta Cana vom Heimatflughafen Barcelona an. Der Umsatz konnte um 0,9% auf 10,9 Mrd. € gesteigert werden, während das operative Ergebnis um 13,8% auf 898 Mio. € kletterte. Unterm Strich verbuchte IAG einen Gewinnanstieg von 2,3% auf 557 Mio. €.

    Fazit

    Der Ausbau des Markenportfolios zahlt sich aus. IAG ist breit aufgestellt und bestens für weiteres Wachstum positioniert. Für das laufende Jahr rechnet der Konzern mit zweistelligem Wachstum des operativen Ergebnisses und einer Steigerung der Umsätze pro Fluggast. Eine positive Gewinnentwicklung soll auch zukünftig an die Aktionäre weitergegeben werden. Ich rechne daher mit einer Dividendenausschüttung von 0,27 € pro Aktie, was einer attraktiven Dividendenrendite von 3,8% entspricht.

  • 12.10.2017 06:00

    Öl und Gas aus Österreich

    Glauben Sie daran, dass die Zeit von fossilen Brennstoffen bald vorbei ist? Natürlich, als Anleger müssen wir in die Zukunft denken und  dürfen uns neuen Technologien nicht verschließen. Doch allzu voreilig sollten wir nicht sein, wenn es darum geht, einen Abgesang auf etablierte Branchen anzustimmen.

    Unternehmen aus dem Öl- und Gassektor konnten an der Börse zuletzt wieder zulegen – entgegen all der negativen Stimmung. Wir haben für Sie die Aktie von OMV näher unter die Lupe genommen. Es ging uns darum, herauszufinden, wie es aktuell um das Geschäft beim österreichischen Konzern steht und ob sich für Investoren Chancen bieten.

    Gute Nachrichten aus verschiedenen Sparten

    OMV ist ein österreichischer Öl- und Gaskonzern und gliedert sich in die Bereiche Raffinerie & Marketing, Exploration & Produktion sowie Erdgas. Zur Gruppe gehören daneben integrierte Kunststoff- und Chemieunternehmen. Der Konzern betreibt rund 4.100 Tankstellen in 11 Ländern. Der Staat ist zu 31,5% an OMV beteiligt.

    OMV hat im 1. Halbjahr von höheren Preisen sowohl im Upstream- als auch im Downstream- Geschäft profitiert. Der Umsatz stieg um 24%, und beim operativen Ergebnis gelang mit 343 Mio € die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Aufgrund eines Einmaleffekts stand unter dem Strich allerdings ein Verlust von 316 Mio €. Der Verkauf der Tochter Petrol Ofisi belastete mit 1,32 Mrd €.

    Allein die Wechselkursverluste wegen der schwachen Entwicklung der türkischen Lira gegenüber dem Euro summierten sich seit 2010 auf 1,2 Mrd €. Operativ hat OMV aber überzeugt. Die tägliche Fördermenge stieg um 7,3% auf 337.000 Barrel und der durchschnittlich realisierte Ölpreis um 39% auf 48,15 $ pro Barrel.

    Dank der Sparmaßnahmen sanken die Produktionskosten um 19% auf 8,70 $ pro Barrel. Entsprechend schaffte die Upstream-Sparte mit einem operativen Ergebnis von 677 Mio € den Turnaround. Im Raffinerie- und Marketing-Geschäft ging es ebenfalls aufwärts. Ohne den Petrol-Ofisi-Effekt stieg das operative Ergebnis um 32% auf 904 Mio €.

    Darum ist OMV ein solider Wert

    Der Konzern hat auch bilanzielle Fortschritte gemacht. Der Verkauf von Ölfeldern in der Nordsee und der Tochter Petrol Ofisi spülte 1,69 Mrd € in die Kasse, sodass sich die liquiden Mittel auf 4,2 Mrd € verdoppelten. Dies wiederum führte zu einem Rückgang der Nettoschulden von 4 Mrd auf 943 Mio €.

    In diesem Jahr rechnet OMV mit einem durchschnittlichen Ölpreis von 52 $ pro Barrel, einer täglichen Fördermenge von 330.000 Barrel und höheren Raffinerie- und Marketingmargen. Trotz hoher Sonderlasten dürfte OMV das Jahr mit einem Gewinn abschließen. Die Aktie ist kein Überflieger, aber solide. Die Dividendenrendite von 2,5% ist ein nettes Zubrot.

  • 11.10.2017 09:38

    Statoil und Royal Dutch Shell: Wenn Öl-Aktien, dann diese beiden

    Statoil hat das Schlimmste hinter sich und schaut wieder positiv nach vorne, denn:

    • Im 1.Halbjahr stieg der Umsatz um 45%.
    • Das operative Ergebnis hat sich auf 7,5 Mrd. $ versechsfacht.
    • Und der Netto-Gewinn hat sich aufgrund einer geringeren Steuerquote sogar mehr als verachtfacht.

    Mit einer effizienteren Produktion und verbesserten Kosten-Struktur gelang es dem Konzern, bei Ölpreisen von rund 50 $ pro Barrel einen freien Cashflow von 4 Mrd. $ zu erwirtschaften.

    Entsprechend erhalten die Aktionäre erneut wahlweise eine Quartals-Dividende von 0,22 $ pro Aktie oder neu ausgegebene Aktien mit einem Preisnachlass von 5%.

    Die tägliche Öl- und Gas-Produktion stieg um 3,2% auf 2,07 Mio. Barrel und der durchschnittlich realisierte Ölpreis um 38% auf 46,70 $.

    Statoil fördert derzeit an 14 Orten und hat im 1. Halbjahr 9 neue Vorkommen entdeckt

    Einige der neuen Vorkommen können sehr schnell und profitabel an den Start gehen. Vor diesem Hintergrund erwartet das Management im laufenden Jahr ein Förderwachstum von 5%.

    Gleichzeitig will der Konzern die Explorations-Kosten von 2,95 auf 1,3 Mrd. $ reduzieren.

    Auch dieses Ziel halten wir für realistisch. Schon im 1. Halbjahr gelang schließlich eine Reduktion um 37% auf 539 Mio. $.

    Um seine Abhängigkeit von Öl und Gas zu verringern, investiert Statoil auch in erneuerbare Energien wie Windparks und Solar-Anlagen.

    Noch aber sind diese Geschäftsfelder zu klein, um signifikante Ergebnis-Beiträge zu liefern.

    Statoil bietet eine attraktive Dividendenrendite, hat aber sein Kostensenkungs-Potenzial noch nicht vollständig ausgeschöpft.

    Allein die Personal-Kosten sind im Branchen-Vergleich extrem hoch.

    Statoil: Ein Unternehmens-Porträt

    Statoil ASA wurde 1972 gegründet und ist der größte Öl- und Gaskonzern in den nordischen Ländern. Er ist weltweit in 34 Ländern präsent.

    Die wichtigsten Fördergebiete befinden sich in Brasilien, der Nordsee und der Barentssee.

    Das Unternehmen betreibt zudem 8 Raffinerien in Norwegen, Dänemark, Deutschland und Großbritannien.

    Royal Dutch Shell hat starke Halbjahres-Zahlen präsentiert

    Der Umsatz stieg um 34,5% und der Gewinn hat sich sogar mehr als verdreifacht. Ergebnistreiber war die Downstream-Sparte. Aber auch die Upstream-Sparte hat besser abgeschnitten.

    Die tägliche Öl- und Gas-Produktion stieg um 1,1% auf 3,62 Mio. Barrel und der durchschnittlich realisierte Ölpreis um 37,5% auf 47,02 $ pro Barrel.

    Entsprechend hat sich der Verlust im Upstream-Geschäft auf 1,07 Mrd. $ gedrittelt.

    Wie gut das Tagesgeschäft läuft, zeigt auch der operative Cashflow, der sich auf 20,8 Mrd. $ versiebenfacht hat.

    Die Finanzierung der Dividenden und Investitionen bereitet daher keine Probleme.

    Der Konzern stellt sich auf langfristig niedrige Ölpreise ein.

    Um in diesem Umfeld profitabel zu arbeiten, wurden die Kosten in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt, Investitionen zurückgefahren und Unternehmens-Teile im Wert von 20 Mrd. $ verkauft.

    Royal Dutch Shell ist heute schon effizienter als vor 3 Jahren bei Ölpreisen von über 100 $ pro Barrel. Dennoch wird die Abhängigkeit vom reinen Ölgeschäft reduziert.

    An Bedeutung gewinnen werden die Raffinerien, Tankstellen und die Petrochemie, die in Zeiten niedriger Ölpreise hohe Gewinne erzielen.

    Zudem wird verstärkt in Flüssiggas und erneuerbare Energien investiert.

    Auch beim Abbau der Schulden, die im Zuge der BG-Übernahme stark zugenommen hatten, macht Royal Dutch Shell Fortschritte:

    Im Jahres-Vergleich verringerten sich die Netto-Schulden um 12% auf 66,4 Mrd. $.

    Für Royal Dutch Shell sprechen die Neuausrichtung und die hohe Dividendenrendite. Der volatile Ölpreis bremst die Kurs-Entwicklung aber noch.

    Royal Dutch Shell: Ein Unternehmens-Porträt

    Royal Dutch Shell ist nach Umsatz der weltweit zweitgrößte Ölkonzern.

    Die Doppel-Holding wurde 2005 abgeschafft und eine einheitliche Konzern-Struktur mit einem Management gebildet.

    Geschäftsfelder sind Exploration und Produktion von Öl und Gas, petrochemische Produkte sowie erneuerbare Energien. Zudem betreibt der Konzern das weltgrößte Tankstellennetz.

  • 11.10.2017 07:32

    IAG: Diese Aktie ist ein Überflieger

    Wann sind Sie das letzte Mal geflogen? Heutzutage sind Flugreisen nichts Besonderes mehr.

    Fliegen ist heute so normal wie Autofahren

    Ob zum Wochenende nach Barcelona oder Göteborg, oder um die Familie in den USA zu besuchen – die Menschen fliegen heute deutlich mehr als noch vor 20 Jahren.

    Verantwortlich dafür sind neben einer globalisierten Welt auch die günstigeren Preise und der Wettbewerb.

    Heutzutage finden sich Schnäppchen, die es selbst für Familien leicht machen eine Fernreise zu buchen. Wer flexibel ist, kann schon für kleines Geld in die USA oder auch nach Asien fliegen.

    Doch wie wirkt sich diese Situation auf das Geschäft der Airlines aus? – Während Air Berlin gescheitert ist, gibt es durchaus auch Lichtblicke.

    Wir haben einen Stern am Airline-Himmel schon vor Monaten entdeckt und stellen Ihnen die beste Airline-Aktie der Welt vor.

    IAG: Rentabilität ist hier kein Problem

    International Consolidated Airlines Group (IAG) entstand im Januar 2011 durch den Zusammenschluss von British Airways und der spanischen Iberia.

    Beide Gesellschaften bleiben mit eigenem Namen als Marken der IAG erhalten. Sie sind weiterhin Mitglieder der Allianz oneworld.

    Zur IAG gehören auch die irische Aer Lingus sowie der Billigflieger Vueling.

    Nachdem IAG bereits im reiseschwachen 1. Quartal einen Rekordgewinn einfliegen konnte, verspürte der Konzern auch im 2. Quartal Aufwind.

    Das Marktumfeld hat sich verbessert, die Ticketpreise und Buchungen ziehen an. Der Umsatz stieg im 1. Halbjahr um 0,9%, wobei negative Währungs-Effekte belasteten.

    Die Erlöse aus dem Passagier-Geschäft verzeichneten ein Plus von 3,9%. Der operative Gewinn vor Sondereffekten verbesserte sich um 37,3%.

    Alle 4 Airlines trugen mit einer verbesserten Ertragskraft zu dem positiven Ergebnis bei. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 567 Mio. € (+2,3%) hängen.

    Viele Gründe sprechen für die Aktie von IAG

    Bemerkenswert: Bei den Stückkosten (Ex-Kerosin) wurden weitere Fortschritte gemacht.

    Die Stückkosten sind im Konkurrenzkampf ein wichtiger Faktor. Die meisten anderen europäischen Airlines hatten mit steigenden Stückkosten zu kämpfen.

    Die Kapazität wurde um 3% ausgebaut, und die Auslastungs-Quote erhöhte sich leicht auf 80,9%.

    Der Erfolgskurs spiegelt sich in der Bilanz wider: Die Netto-Verschuldung wurde um mehr als 1 Mrd. € reduziert.

    CEO Willie Walsh geht von einem anhaltenden Trend aus: Ticketpreise und der Umsatz je Passagier sollen im 2. Halbjahr weiter anziehen.

    Davon angetrieben, rechnet er für das Gesamtjahr mit einem 2-stelligen prozentualen Zuwachs beim operativen Ergebnis.

    Um dem Konkurrenzkampf auf der Kurzstrecke auszuweichen, startete IAG im März die Billig-Langstrecken-Fluglinie LEVEL.

    Die Nachfrage nach Flügen von Barcelona nach Buenos Aires, Los Angeles, Oakland und Punta Cana lag über den Erwartungen.

    Es läuft für IAG. Die Aktie gehört zu unseren Top-Empfehlungen – auch angesichts der Dividendenrendite von rund 3,7% absolut kaufenswert!

  • 10.10.2017 09:00

    Sparmaßnahmen der Ölkonzerne greifen

    Die Halbjahres-Zahlen haben gezeigt: Die Sparmaßnahmen wirken – die Ölkonzerne haben Stellen abgebaut, Beteiligungen verkauft und Investitionen gekürzt.

    Öl-Branche wirtschaftet wieder profitabel – Euphorie ist aber nicht angebracht

    Hinzu kam der gestiegene Ölpreis. Die Branche verdient wieder richtig Geld, und zwar sowohl im Upstream- als auch im Downstream-Geschäft.

    In beiden Bereichen arbeiten die Konzerne jetzt deutlich effizienter. Dennoch warnen Branchen-Experten vor zu viel Euphorie.

    Immerhin pendelt der Ölpreis seit Monaten um die Marke von 50 $ pro Barrel – trotz robuster Weltkonjunktur. Von einem nachhaltigen Anstieg kann daher keine Rede sein.

    Die Ölkonzerne werden weiter sparen müssen, um auch noch bei Preisen von 30 $ pro Barrel schwarze Zahlen schreiben zu können, denn das Umfeld bleibt schwierig:

    Strengere Umwelt-Vorschriften, erneuerbare Energien und der Siegeszug der Elektromobilität können die Branche mittel- bis langfristig unter Druck setzen.

    Und auch die OPEC ist ein Unsicherheitsfaktor.

    Die Macht der OPEC schwindet

    Die OPEC und einige Nicht-OPEC-Länder wie Russland hatten schon im November 2016 beschlossen, den Ölpreis durch Förder-Beschränkungen zu stabilisieren.

    Im Mai wurde die Laufzeit des Beschlusses bis Ende März 2018 verlängert.

    Eine weitere Verlängerung erscheint unwahrscheinlich, denn viele OPEC-Länder sind auf Öleinnahmen angewiesen, um ihre Haushalte zu sanieren.

    Schon jetzt halten sich nicht alle strikt an die Beschlüsse. Einige Länder fördern sogar mehr als vor der Einigung. Sanktionen gegen die Abtrünnigen sind aber kaum durchzusetzen.

    Denn wer die OPEC verlässt oder ausgeschlossen wird, wird die Förderung wieder hochfahren und damit für Preisdruck sorgen.

    Fällt die OPEC auseinander, sind schnell wieder Ölpreise von unter 40 $ pro Barrel denkbar.

    Selbst wenn sich alle OPEC-Mitglieder an die Förderquoten halten, würde das nur der US-Schieferöl-Industrie in die Karten spielen, die dann bei steigenden Preisen noch mehr Öl fördern würde.

    Schon jetzt pumpen die US-Konzerne so viel Öl in den Markt, dass das Angebot die Nachfrage übersteigt – und das mit Gewinn.

    nd weil die US-Regierung die Umwelt-Auflagen aufweicht, werden die Produktions-Kosten weiter sinken und die Fördermengen steigen.

    Erst bei Preisen unter 40 $ pro Barrel würde sich Fracking nicht mehr lohnen.

    Für Öl-Aktien spricht derzeit nur die Dividendenrendite

    Trotz hoher Umsatz- und Gewinn-Steigerungen kommen die Aktien der Ölkonzerne kaum vom Fleck und notieren z. T. tiefer als vor 6 Monaten.

    Noch gibt es keine Argumente für einen Ölpreis-Anstieg Richtung 100 $ pro Barrel.

    Allenfalls massive Produktions-Ausfälle aufgrund von Bürgerkriegen, z. B. in Venezuela, könnten den Ölpreis kurzfristig in die Höhe treiben.

    Auch die Verantwortlichen einiger Ölkonzerne sind skeptisch; so kalkulieren BP und Royal Dutch Shell langfristig mit Preisen zwischen 45 und 55 $ pro Barrel.

    Auf jeden Fall erwirtschaften die Konzerne wieder genügend Cashflow, um nicht nur die Investitionen, sondern auch die Dividenden ohne Neuverschuldung finanzieren zu können.

    Statt einer Bardividende können Aktionäre von BP, Royal Dutch Shell, Total (6410) und Statoil (6416) auch neue Aktien wählen.

    Das schont zwar die Bilanzen, hat aber den Nebeneffekt, dass sich die Aktienzahl erhöht, was wiederum zu einer Gewinn-Verwässerung führt.

    Zudem muss die Dividende auf mehr Aktien verteilt werden.

  • 10.10.2017 07:42

    AT&T: Daten sind das Gold der Zukunft

    Kommunikation ist heute wichtiger denn je. Heutzutage kommunizieren nicht einmal mehr nur Menschen miteinander, selbst die Dinge interagieren und tauschen Daten aus.

    Wenn man diesen Trend ein wenig weiter denkt, sieht man die Herausforderungen, vor denen Anbieter von Telekommunikation heute stehen.

    Wenn es erst einmal um selbstfahrende Autos geht, die miteinander im Austausch stehen, merken wir schnell:

    Themen wie Übertragungs-Qualität und -Geschwindigkeit werden künftig noch wichtiger.

    Doch mit der Herausforderung sind auch große Chancen verbunden; mit der Daten-Infrastruktur der Zukunft wird sich gutes Geld verdienen lassen.

    AT&T im Kurzporträt

    Unternehmen wie AT&T sind schon heute gut aufgestellt.

    AT&T Inc. ist der größte Telekommunikations-Konzern der Welt.

    Er geht auf die Bell Telephone Company zurück, die im Jahre 1877 von Alexander Graham Bell – einem der Erfinder des Telefons – gegründet wurde.

    Nach der Zerschlagung des US-Telefon-Monopols im Jahr 1984 entstand unter dem Druck der Globalisierung 20 Jahre später die heutige Firma.

    Und diese ging wiederum aus diversen Zusammenschlüssen einst regionaler Gesellschaften hervor.

    AT&T ist bereit für die Zukunft

    AT&T hat sich im 1. Halbjahr solide entwickelt. Allerdings konnte der Wachstumskurs nicht fortgesetzt werden.

    Die gesamte Telekommunikations-Branche steckt in einer strukturellen Krise. Davor blieb auch AT&T nicht verschont: Der Umsatz sank um 2,3% auf 79,2 Mrd. $.

    Nach den starken Vorjahren ist der kleine Rückgang aber durchaus zu verkraften. Unterm Strich steigerte AT&T seinen Gewinn um 1,7% auf 1,19 $ pro Aktie.

    Operativ sind die Ergebnisse sogar noch besser ausgefallen: Das operative Ergebnis stieg um 3,6% auf 14,2 Mrd. $.

    Verantwortlich für die guten Ergebnisse war v. a. die neue Marketing-Strategie. Damit konnten die Abschlussraten bei Vertragskunden gesteigert werden.

    Da der Mobilfunkmarkt durch den harten Konkurrenzkampf immer unattraktiver wird, setzt AT&T zukünftig auf ein ganzheitliches Konzept.

    Der strukturelle Wandel ist klar:

    Während der klassische Telefon- und Mobilfunkmarkt von den für AT&T viel zu preiswerten Flatrates dominiert wird, kann im Video- und Streaming-Geschäft noch richtig Geld verdient werden.

    AT&T setzt hier vor allen Dingen auf jüngere Kunden, die Musik streamen oder sich YouTube-Videos auf dem Handy anschauen möchten.

    Aktie eher langweilig, aber Dividende überzeugt

    Mit besonderen Verträgen werden Mobilfunk-, Telefon- und Zusatz-Leistungen miteinander verknüpft.

    Entgegen der Konkurrenz hat es AT&T so geschafft, sich ein Marken-Image aufzubauen, vergleichbar mit der Telekom von vor 30 Jahren.

    Wegen des erheblichen Konkurrenzdrucks erwarten wir auf Sicht von 6 – 12 Monaten aber nur eine durchschnittliche Kurs-Entwicklung.

    Alle Visionen helfen nichts, wenn das aktuelle Geschäft eher langweilig ist. Immerhin bietet die Dividendenrendite von 5,4% ein wenig Pep.

  • 09.10.2017 09:05

    Versicherungs-Aktien mit Potenzial

    An dieser Stelle möchte ich Ihnen 2 Versicherungs-Aktien vorstellen, die im vergangenen Quartal mit hervorragenden Ergebnissen geglänzt haben.

    Deren Prognosen für die nächsten 6 – 12 Monate haben mein Team und ich gerade erst angehoben.

    Bâloise Holding hat das 1. Halbjahr mit ausgezeichneten Ergebnissen abgeschlossen

    Der Gewinn der Bâloise Holding stieg um rund 34% auf 299 Mio. SFr.

    Grund ist die verbesserte Schaden-Kosten-Quote (89,7%) der Sparte Nichtleben, die nicht durch außerordentliche Großschäden belastet wurde.

    Die Einnahmen im Nichtleben erzielten trotz negativer Währungskurs-Einflüsse ein Wachstum von 1% auf 2,15 Mrd. SFr.

    Bereinigt um die Währungs-Effekte ergibt sich ein Wachstum von 1,9%. Das operative Ergebnis der Sparte Leben lag bei 114,8 Mio. SFr (Vj. 45,5 SFr).

    Hauptgrund für die Verbesserung ist die stabilere Entwicklung der Zinsen, die zu deutlich niedrigeren Reserve-Stärkungen als im Vorjahr führte.

    Die Prämien mit Anlage-Charakter legten um 2,9% zu. Das Geschäft bei den traditionellen Lebensversicherungen blieb stabil.

    Im Lebengeschäft wirkte sich der Verkauf des Lebensversicherungs-Bestandes der deutschen Niederlassung an die Frankfurter Leben-Gruppe negativ auf das Wachstum aus.

    Neugeschäfts-Marge steigt

    Die Neugeschäfts-Marge verbesserte sich aufgrund deutlich verbesserter Margen in der Schweiz sowie in Belgien und Luxemburg von 7,3 auf 24,8%.

    In Deutschland befindet sich die Neugeschäfts-Marge bereits auf einem sehr guten Niveau.

    Bâloise investiert in das kalifornische Insurtech-Unternehmen Trov.

    Das Start-up bietet eine On-Demand-Sachversicherung und passt hervorragend zur Strategie Simply Safe von Bâloise. Das Angebot ist einfach und nah beim Kunden.

    Die Bâloise verspricht sich aufgrund des Know-how-Transfers einen Nutzen für das eigene Kerngeschäft.

    Bâloise: Ein Unternehmens-Porträt

    Die Schweizer Bâloise- (Basler Versicherungs-) Gruppe wurde 1863 gegründet und bietet europaweit Lösungen in den folgenden Bereichen aan:

    • Lebensversicherung,
    • Risiko-Absicherung,
    • Vorsorge
    • und Vermögens-Bildung.

    Regional konzentriert sich der Versicherungs- und Bank-Konzern auf:

    • die Kernmärkte Schweiz und Deutschland (Basler Versicherungs-Gruppe, Bank SoBA, Versicherer Deutscher Ring)
    • sowie Belgien (Mercator),
    • Österreich,
    • Luxemburg
    • und Liechtenstein.

    Aegon hat große Fortschritte bei der Verbesserung der Rentabilität und Stärkung der Kapital-Position erzielt

    Im 2. Quartal legte der operative Gewinn von Aegon um 23% zu.

    Zu dem Wachstum trugen maßgeblich die verbesserte Schadenquote und höhere kapitalmarktgebundene Gebühren-Einnahmen ebenso wie Kosten-Senkungen bei.

    Zudem profitierte Aegon von außerordentlichen Erträgen. So verdiente das Unternehmen mit 539 Mio. € fast so viel wie im gesamten Vorjahr.

    Der Gewinn vor Sonderfaktoren lag mit 390 Mio. € um 25% über dem Vorjahreswert.

    Damit wurde der bereinigte Gewinn bereits 4 Quartale infolge gesteigert und der Wachstums-Trend gegenüber dem 1. Quartal beschleunigt.

    Die Kapitalposition wurde durch Desinvestitionen und eine Kapital-Erhöhung bei der niederländischen Tochtergesellschaft gestärkt.

    Die deutlichen Verbesserungen der Rentabilität und Solvabilität spiegeln sich in einer anhaltenden Erholung des Aktienkurses wider

    Mit dem auf 350 Mio. € taxierten Kostensenkungs-Programm sowie dem bis 2018 geplanten Kapital-Rückfluss an die Anteilseigner in Höhe von 2,1 Mrd. € lockt Aegon mit der Aussicht auf weitere Gewinn-Steigerungen und Bonbons für die Aktionäre.

    Dank der guten Ertrags-Aussichten, gepaart mit einer moderaten Aktienbewertung und einer attraktiven Dividendenrendite hat Aegon unseren positiven Ausblick bestätigt.

    Und der Konzern bietet so weiterhin ein gutes Rendite-Potenzial mit Blick auf 2018 – 2020.

    Angesichts der jüngsten Wachstums-Beschleunigung im 2. Quartal hat sich das Kurs-Potenzial verbessert.

    Aegon: Ein Unternehmens-Porträt

    Aegon wurde 1983 gegründet und ist ein international führendes Lebensversicherungs-Unternehmen.

    Die Kernbereiche sind das Lebens- und Pensions-Geschäft sowie Vermögensaufbau- und Investment-Produkte.

    Daneben ist die Gruppe auch in den Bereichen Kranken- und Sachversicherungen sowie im Bankgeschäft tätig.

    Aegon hat über 40 Mio. Kunden in mehr als 20 Ländern der Welt. Hauptmärkte sind die USA, die Niederlande und Großbritannien.

  • 09.10.2017 07:39

    Gilead Sciences: 48% AufholPotenzial bis zum Allzeithoch

    Denken Sie auch, dass Aktien wie Facebook und Alphabet in den vergangenen Jahren schon Kursraketen waren?!

    Dann schauen Sie sich den Kursverlauf von Gilead Sciences einmal genauer an: Die Aktie hat sich von 2011 – Mitte 2015 zeitweise mehr als versiebenfacht!

    Dann hat der Kurs allerdings kräftig Federn gelassen. Genau das ist aber der Grund, dass ich für Sie jetzt einmal ganz genau hinschaue:

    Gilead Sciences wurde erst 1987 gegründet

    Gilead Sciences hat sich in den vergangenen 30 Jahren wie kaum eine andere Biotech-Gesellschaft entwickelt und ist heute mit rund 4.600 Mitarbeitern auf 4 Kontinenten aktiv.

    Das Unternehmen erforscht, entwickelt und vertreibt Medikamente gegen lebensbedrohliche Krankheiten des Menschen, für die es bisher keine Therapie gab.

    Zu den Krankheiten zählen vornehmlich HIV/Aids, Leber-Schädigungen wie Hepatitis, Atemwegs-, Herz- und Stoffwechsel-Erkrankungen sowie Krebs und Entzündungen.

    Das Medikamenten-Portfolio umfasst 15 vermarktete Wirkstoffe, in der Produkt-Pipeline befinden sich mehr als 70 weitere.

    Marktführende Position

    Der Erfolg von Gilead Sciences liegt an der der marktführenden Position der HIV-Medikamente:

    Der Konzern vertreibt 5 verschiedene HIV-Therapien, von denen jede im Geschäftsjahr 2016 mehr als 1 Mrd. $ Umsatz eingefahren hat.

    Diese Medikamente sind Atripla, Truvada, Stribild, Complera und Viread. Verteilt auf diese marktführenden HIV-Behandlungen erzeugt Gilead Umsätze von rund 16 Mrd. $ pro Jahr.

    Das sind Ergebnisse, die jeden Mitbewerber vor Neid erblassen lassen.

    Eigentlich sollten die Erfolge bei der Behandlung von HIV schon ausreichen, um Gilead einen Platz ganz oben zu sichern.

    Aber seine Position als Biotechnologie-Konzern der 1. Liga wurde durch den Aufstieg von Gilead zu einem führenden Anbieter im Bereich Hepatitis C massiv gestärkt.

    Gilead setzt noch einen drauf

    Nach der langen Talfahrt sorgten die Zahlen für das 2. Quartal 2017 für eine Kurs-Erholung:

    Der Umsatz ist nach wie vor rückläufig. Obwohl die Forschungs- und Entwicklungs-Kosten kräftig zurückgefahren wurden, ging außerdem der Gewinn zurück.

    Auch die Umsätze mit den Hepatitis-C-Produkten Harvoni und Sovaldi sind rückläufig, liegen jedoch innerhalb meiner Erwartungen.

    Positiv entwickelte sich der Absatz der Antiviren-Mittel Genvoya, Descovy und Odefsey.

    Die Produkt-Pipeline ist gut gefüllt, und im 2. Quartal wurde bei der US-Zulassungs-Behörde FDA ein Patent-Antrag für ein neues HIV-Mittel eingereicht.

    Insbesondere der nach oben korrigierte Ausblick des Managements beflügelte zuletzt die Kurs-Entwicklung:

    Statt bisher 22,5 – 24,5 Mrd. $ an Produkt-Umsätzen erwartet Gilead jetzt 24,0 – 25,5 Mrd. $. Auch die Gewinn-Erwartung wurde leicht angehoben.

    Biotech und Dividende passen nicht zusammen

    Bei Biotech denkt man vielleicht nicht gleich an Dividenden – falsch gedacht: Seit dem 2. Quartal 2015 schüttet Gilead eine Dividende aus.

    Den Aussagen von CFO Robin Washington zufolge wird Gilead für das Geschäftsjahr 2017 eine Dividende von 1,945 $ pro Aktie zahlen. Ihre Dividendenrendite beträgt 2,4%.

    Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 9 lohnt sich ein Einstieg. Erreicht die Aktie den alten Höchststand, dann liegen rund 50% Rendite für Sie drin.