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17.12.2017

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Aktuelle Artikel
  • 14.12.2017 10:26

    In der zyklischen Halbleiterbranche ist das Timing entscheidend

    Die größten Abnehmer der Halbleiterbranche sind Samsung, HP, Apple und Lenovo.

    Während Laptops und PCs eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 3 bis 4 Jahren aufweisen, liegt dieser Wert für Smartphones bei rund 1,5 Jahren. Die Modernisierung der IT-Infrastrukturen steht im direkten Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung und bringt ein zyklisches Kaufverhalten mit sich. Diese zyklische Entwicklung wird durch einen intensiven Investitionszwang verstärkt. Denn die Technologieführerschaft entscheidet über Erfolg und Misserfolg.

    Das Timing entscheidet über den Erfolg

    Wie herausfordernd das richtige Timing für die Einführung neuer Technologien ist, zeigt das Beispiel AT&S. Das steirische Unternehmen hat sich als erstes auf die mehrlagige IC-Substrat-Technologie spezialisiert und dafür ein eigenes Werk in China errichtet. Während bei herkömmlichen Lösungsansätzen der Computerchip auf der Leiterplatte sitzt, werden hierbei beide Komponenten als IC-Substrat auf einer Vielzahl von Ebenen verschmolzen.

    Der Vorteil liegt auf der Hand. IC-Substrate bieten mehr Leistung auf weniger Fläche. Die Platzersparnis kann für andere Bauteile, wie zum Beispiel größere Akkus genutzt werden. Das einzige Problem: Bei Produkteinführung Anfang des Jahres war die Branche noch nicht bereit. Die Lagerbestände herkömmlicher Leiterplatten wurden langsamer als erwartet abgebaut, und die geringe Nachfrage ließ die Marktpreise einbrechen.

    Die Margen von AT&S befanden sich im Sturzflug und so auch der Aktienkurs. Das hat sich jedoch nach 6 Monaten geändert. Das große Umrüsten hat begonnen, und der Aktienkurs von AT&S hat sich innerhalb von zwei Wochen verdoppelt. Für Sie als Aktionär ist neben der Unternehmensauswahl der Zeitpunkt des Investments in dieser Branche besonders wichtig. Und die Zeiten sind gut.

    Halbleiter sind ein Schlüsselbauteil

    Was im asiatischen Raum schon Routine ist, findet mit der Ankündigung des iPhone X auch in Europa und Amerika Einzug in den Alltag: Die Gesichtserkennung. Hersteller ringen um die Technologieführerschaft rund um das Thema maschinelles Sehen. Während wir zukünftig unser Smartphone mit fortgeschrittenem 3D-Gesichtsscanner entsperren werden, erzielt die Branche auch Fortschritte im Bereich des autonomen Fahrens.

    Ob Kamera-, Radar-, Ultraschallsensoren oder Laserscanner, das Herz jeder dieser Technologien bilden Halbleiter. Von der anziehenden Nachfrage wird vor allem der Weltmarktführer von Ausrüstungen und Maschinen, mit denen Wafer hergestellt werden, profitieren. Wafer sind rund ein Millimeter dicke Scheiben, die das Grundprodukt für elektronische Bauteile, primär Halbleiter, bilden. Applied Materials ist unser Branchenfavorit.

    Wenn virtuell real wird

    Sie sind in aller Munde. Exotische Geschäftszweige entstehen, und viele versprechen sich schnellen Reichtum. Die Rede ist von Kryptowährungen. Während besonders im Bereich der virtuellen Währungsspekulation der Glaube ausschlaggebender als ein zugrundeliegender Wert ist, haben virtuelle Währungen dennoch Einfluss auf die Realwirtschaft, allen voran die Halbleiterbranche. Denn im Hintergrund stehen leistungsstarke Servercentren, die den Code für neue „Coins“ schreiben. Zentraler Baustein dieser Rechensysteme sind Grafikkarten.

    NVIDIA ist Marktführer in diesem Bereich und zählt zu den größten Profiteuren dieser Entwicklung.

  • 14.12.2017 06:00

    Apple und Samsung in einer Aktie?

    Ohne Mikrochips funktioniert heute kaum mehr ein Elektrogerät, selbst Kühlschränke und Kaffeemaschinen sind heutzutage vernetzt.

    Ein Unternehmen aus Deutschland stellt Chips her, die v. a. in Mobiltelefonen verbaut werden.

    Ein überaus erfolgreicher deutscher Chip-Hersteller

    Dessen Aktie legte in den vergangenen Jahren eine satte Entwicklung aufs Parkett und vervielfachte sich langfristig.

    Von welchem Wert wir berichten? – Die Rede ist von Dialog Semiconductor, einer Aktie, die zwar keine Dividende, aber dafür Kurs-Potenzial verspricht.

    Dialog Semiconductor (DS) entwickelt energieeffiziente Mixed-Signal-Schaltungen (Chips mit analogen und digitalen Schaltkreisen), die in Handys, Beleuchtungen und Displays sowie im Automobil-Bereich eingesetzt werden.

    Neben Deutschland unterhält der Konzern Niederlassungen in Großbritannien, Österreich, Japan, Taiwan und den USA.

    Dialog Semiconductor (DS) gibt durchwachsenes Bild ab

    Dialog Semiconductor hat für die ersten 9 Monate eher ernüchternde Zahlen präsentiert, die Aussichten sind aber weiterhin positiv:

    Der Umsatz stieg um 6,8% auf 889 Mio. $ – ein neuer Rekord! Dennoch musste unterm Strich ein großer Gewinn-Rückgang verkraftet werden – das Wachstum ist teuer…

    Die enorme Abhängigkeit vom Lifestyle-Giganten Apple belastet die operative Marge. Aufgrund der Marktmacht kann Apple immer günstigere Verkaufs-Preise gegen DS durchsetzen.

    Der Gewinn von Dialog hat sich mehr als halbiert und lag bei nur noch 1,14 $ pro Aktie.

    Neben der schwächelnden operativen Marge waren für den Gewinn-Rückgang aber auch die hohen Sonderbelastungen verantwortlich.

    Die Übernahme von Amtel ist gescheitert. Die bisher getätigten Investitionen mussten deshalb abgeschrieben werden. Dennoch sind die operativen Aussichten weiterhin sehr positiv.

    Kochen Apple und Samsung bald ihr eigenes Süppchen?

    Die Abhängigkeit von Apple ist ein Umsatz-Garant; das Tech-Unternehmen aus dem Silicon Valley erzielte ebenfalls wieder Rekord-Umsätze.

    Daher ist auch bei DS mit weiteren Auftrags-Eingängen zu rechnen. Zudem hat sich der Konzern einen weiten Patentschutz aufgebaut, um den selbst Apple nicht herumkommt.

    Doch die Konkurrenz schläft nicht: Apple und Samsung verstärken bereits ihre hauseigene Produktion. Langfristig könnten somit wichtige Aufträge wegfallen.

    DS muss sich deshalb etwas einfallen lassen, um den Wachstumskurs beibehalten zu können. Der Konzern arbeitet deshalb intensiv an der Verbesserung seiner Abnehmer-Strukturen.

    Das müssen Anleger wissen

    Obwohl wir die Aktie noch immer positiv sehen, hat sich die Lage für das Unternehmen aus unserer Sicht eingetrübt:

    Die Bewertung ist hoch und der Fokus auf wenige Großkunden gefährlich.

    Zwar schützen Patente Dialog Semiconductor, doch gilt dieser Schutz nicht ewig. Investoren sollten sich dieser Situation bewusst sein.

    An schwachen Tagen ist die Aktie trotzdem eine Kaufüberlegung wert.

  • 13.12.2017 10:00

    US-Banken mit hohem Kurs-Potenzial: Bank of America, American Express

    Die Bank of America überzeugte im 3. Quartal mit einem Gewinn-Plus von 15% auf 5,1 Mrd. $.

    Der Zins-Überschuss legte im Zuge der steigenden Zinsen und des höheren Kredit-Volumens kräftig zu.

    Dabei musste die Bank of America aufgrund der guten Kredit-Qualität weniger Geld für faule Kredite zurücklegen.

    Gleichzeitig wurde der Provisions-Überschuss dank guter Ergebnisse im Investment-Banking sowie im Brokerage gesteigert und das rückläufige Handels-Ergebnis wettgemacht.

    Der Aktienkurs ist trotz der historisch guten Ertragslage weit von den Höchstständen entfernt.

    Dies liegt an der deutlich höheren Aktienanzahl aufgrund einer Kapital-Erhöhung, die aufgrund der Finanzkrise notwendig geworden war.

    So liegt der Gewinn pro Anteilsschein noch weit unter dem Vorkrisenwert. Auf der anderen Seite hat sich das Eigenkapital nahezu verdoppelt.

    Damit ist die Bank wesentlich solider aufgestellt. Jetzt kann das Management dazu übergehen den Fokus auf den Shareholder-Value zu legen.

    Bank of America erhöht Dividenden und intensiviert das Aktienrückkauf-Programm

    Die Quartals-Dividende wurde deutlich auf 12 Cent pro Aktie erhöht. Noch höhere Dividenden-Zahlungen erhalten Sie nur in mit meiner Volker Gelfarths-Einkommensmaschine.

    Zudem hat die BoA das Aktienrückkauf-Programm intensiviert. So will das Unternehmen insges. 17 Mrd. $ in nur 1 Jahr ausschütten.

    Dies wird mit dazu beitragen, die Gesamtkapital-Rendite auf den Zielwert von 1% zu steigern.

    Eine Rendite von über 1% auf die Bilanz-Summe schaffen nur wenige Banken. Als Faustregel gilt, dass eine Bank damit zumindest ihre Kapital-Kosten verdient und somit auch Mehrwert schaffen kann.

    Wir sehen daher den Buchwert als langfristiges Mindest-Kursziel an.

    Bank of America im Banken-Portrait

    Die Bank of America entstand im September 1998 aus der Fusion von BankAmerica und NationsBank.

    Die besonders im Privatkunden-Geschäft und in der Unternehmens-Finanzierung tätige Bank ist mit Zweigstellen in den USA und mit Repräsentanzen in 30 Ländern der Welt vertreten.

    Wachstum gelang ihr auch durch Akquisitionen von FleetBoston in 2004, MBNA in 2006, LaSalle in 2007, Countrywide in 2008 und Merrill Lynch im Januar 2009.

    American Express mit Gewinnsprung

    Die Ausgaben-Freude von Kreditkarten-Besitzern hat im 3. Quartal zugenommen.

    Zudem hat Amex die Folgen der beendeten Partnerschaft mit der Großhandels-Kette Costco hinter sich gelassen.

    Es war das 1. Quartal, in dem das Aus der Partnerschaft keine Auswirkungen mehr hatte. So legten die Einnahmen um 9% auf 8,34 Mrd. $ zu.

    AmEx hat dank stärkerer Kredit-Vergabe und gestiegener Ausgaben seiner Kunden einen Gewinnsprung um 25% auf 1,50 $ je Aktie verbucht.

    Die Bilanz profitierte auch von geringeren Abgaben an den Fiskus; die effektive Steuer-Quote fiel im Jahres-Vergleich von 34 auf 26%.

    Insgesamt fielen die Geschäftszahlen besser aus als vom Markt erwartet.

    Neuigkeiten gab es zudem von Konzernchef Chenault: Er kündigte seinen Rücktritt an. Nach 16 Jahren an der Spitze wird er im Februar 2018 von Stephen Squeri abgelöst.

    Squeri ist seit 1985 für den Konzern tätig und seit 2015 Chenaults Vize im Verwaltungsrat.

    Chenault hatte die vergangenen 2 Jahre gegen den Verlust der Partnerschaft mit Costco gekämpft, die für 8% der Karten-Umsätze stand.

    Im Rahmen der Vereinbarung, die im März 2016 ausgelaufen war, akzeptierte Costco nur AmEx-Karten als Zahlungsmittel.

    American Express profitiert von der Zinswende

    AmEx kommt zugute, dass er verstärkt auf wohlhabendere Kunden setzt, die konstant hohe Ausgaben haben und weniger Zahlungs-Ausfälle verursachen.

    Ein weiterer Aspekt: Steigen die Zinsen in den USA, ziehen auch die Zinsmargen bei den Kreditkarten an. AmEx dürfte somit von einer Zinswende profitieren.

    Seit Jahresstart hat sich die Aktie deutlich besser entwickelt als der Dow Jones.

    American Express im Banken-Portrait

    American Express ist der weltweit führende Anbieter von reisebezogenen Finanz-Dienstleistungen (Reiseschecks, Beratung).

    Daneben offeriert man Bank-Dienstleistungen wie Kreditkarten (American Express Card, Optima Card, Blue Card).

    Die Finanz-Dienstleistungs-Sparte wurde 2005 abgespalten.

  • 13.12.2017 06:00

    Daimler: Der Stolz einer ganzen Region

    Wer im Großraum Stuttgart unterwegs ist, der sieht meist sofort, welche großen Arbeitgeber die Region nach vorne gebracht haben:

    Daimler und Porsche sind auf schwäbischen Straßen überdurchschnittlich oft vertreten.

    Doch obwohl die Region noch immer mit großem Wohlstand glänzt und eine feste Anstellung „beim Daimler“ einer Verbeamtung mit besseren Bezügen gleichkommt, macht sich im Schwabenland die Sorge vor der Zukunft breit.

    Das Thema der Elektromobilität beschäftigt viele direkt oder indirekt in der Automobil-Industrie Beschäftigte. Werden deutsche Konzerne ihre Top-Position verteidigen können?

    Wir haben die Aktie von Daimler für Sie genau untersucht:

    Daimler: Die wichtigsten Infos und aktuellen Zahlen

    Daimler ist ein weltweit führender Hersteller von Premium-Personenwagen und bei Nutzfahrzeugen weltweit die Nr 1. Die Geschäftsfelder sind:

    • Mercedes-Benz Cars,
    • Daimler Trucks,
    • Daimler Financial Services
    • sowie Vans und Busse.

    Das Unternehmen bleibt auf Rekordkurs: In den ersten 9 Monaten stiegen der Umsatz um 7,6%, der Gewinn um 14,8% und der PKW-Absatz um 9,4% auf 1,76 Mio. Einheiten.

    Besonders gut lief es in China, wo der Absatz um 30% auf 458.000 Fahrzeuge nach oben schoss.

    Die operative Marge verbesserte sich im Konzern von 8,4 auf 9,3% und in der PKW-Sparte von 8,5 auf 9,7%.

    Sondereffekte wie hohe Kosten für die Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen und für eine Rückruf-Aktion wegen defekter Airbags verhinderten ein noch besseres Ergebnis.

    Im Gesamtjahr will Daimler nach wie vor Absatz, Umsatz und operatives Ergebnis deutlich steigern, also jeweils um rund 10%.

    Neue Konzern-Struktur soll Zahlen verbessern

    Bis 2025 wird der Konzern rund 35 Mrd. € in Elektromobilität, autonomes Fahren und Mobilitäts-Dienste investieren.

    Besonders in China muss Daimler die Produktion von Elektro-Autos forcieren.

    Der Grund ist die ab 2019 geltende Elektro-Quote. Mehr Elektro-Autos bedeuten wegen der hohen Investitionen zunächst aber weniger Gewinn.

    Um auch in einer Übergangs-Phase eine Marge von annähernd 10% zu erzielen, hat Daimler ein neues 4 Mrd. € schweres Sparprogramm verabschiedet.

    Zudem kündigte der Konzern einen Umbau an, der 2019 von der Hauptversammlung beschlossen werden soll.

    Die bisherigen 5 Sparten sollen unter einer Holding in die rechtlich selbstständigen Bereiche PKW, Nutzfahrzeuge und Finanzdienste zusammengefasst werden.

    Vom Umbau verspricht sich Daimler eine Beschleunigung des Umsatz- und Ergebnis-Wachstums.

    Warum Sie bei Daimler noch warten sollten

    Mit einer Dividendenrendite von 5% kann die Aktie vor allem Dividenden-Jäger überzeugen.

    Doch kommt auf Daimler auch Gegenwind zu: Neben dem Kartell-Verfahren droht ein Margen-Rückgang.

    Die Aktie ist sicher nicht schlecht, aber auch kein Überflieger. Warten Sie also trotz der bereits günstigen Bewertung besser noch ab!

  • 11.12.2017 11:52

    Banken im Aufwind

    Die robuste Konjunkturlage lässt die Kredit-Nachfrage steigen.

    Die aktuelle Lage

    Die Kredit-Ausfälle liegen auf einem historischen Tiefstand. Zudem profitieren die Banken von einem guten Kapitalmarkt.

    Die Ertragskraft wird durch die umfangreichen Restrukturierungs-Arbeiten der vergangenen Jahre flankiert.

    Die Kosten werden weiter reduziert und die Kapitalrendite durch Abstoßung unrentabler Einheiten sowie Ausschüttungen an die Aktionäre gesteigert.

    Die US-Regierung ist bestrebt die seit der Finanz-Krise deutlich verschärften Regularien zurückzuschrauben.

    Einen 1. Etappensieg hat die Banken-Lobby bereits erzielt: So wurde jüngst eine Regulierung aufgehoben, die es Kunden erlaubte sich bei einer Klage gegen Banken zusammenzuschließen.

    Konkret ging es dabei um das Kleingedruckte in Verträgen, wonach die Kunden Streitigkeiten durch ein Schiedsverfahren beilegen müssen.

    Nachdem dieses Vorgehen von der US-Verbraucherschutz-Behörde zunächst blockiert worden war, hat der US-Senat die Aufhebung dieser Blockade erwirkt.

    Positiver Ausblick auf Sicht von 6 – 12 Monaten

    In einem insgesamt weiterhin positiven Konjunktur- und Kapitalmarkt-Umfeld, das die Banken trotz hoher Gewinne zum Stellen-Abbau nutzen, stellt sich der Kurs-Ausblick positiv dar.

    Auch substanziell stehen die Banken heute wesentlich besser da als vor der Finanzkrise.

    Kippt die Stimmung an den Kapitalmärkten in Antizipation an eine Abkühlung der Wirtschaft, werden die Kurse wahrscheinlich überproportional zum Markt sinken.

    Der Grund: Die Gewinne reagieren sensibel auf Konjunktur-Schwankungen.

    Zu beachten ist auch die Heterogenität der Werte.

    Während einige Banken hohes Potenzial haben, bieten andere weiterhin nur durchschnittliches oder unterdurchschnittliches Potenzial. Umso entscheidender ist die richtige Aktien-Auswahl.

    Bank of America bleibt ein Top-Pick im Banken-Sektor

    Die Bank of America überzeugte erneut mit einem guten Zahlenwerk. Die regulatorischen Anforderungen an die Kapital-Ausstattung werden aktuell mehr als erfüllt.

    Nach dem jüngsten Stresstest würde das Eigenkapital die regulatorischen Mindest-Anforderungen auch im Krisenfall erfüllen.

    Überzeugend waren auch die jüngsten Quartalszahlen: Im Endkonsumenten-Geschäft ist die Bank of America die Nr. 1 bei Kunden-Einlagen und Immobilien-Krediten.

    Bei Kfz-Krediten in den USA generierte sie zuletzt so viel Neugeschäft wie keine andere Bank. Im Segment Vermögens-Verwaltung in den USA ist die Bank Marktführer.

    Darüber hinaus ist das Institut die führende US-Bank für den globalen Zahlungsverkehr, die Betreuung von Großkunden, Dienstleistungen für Fremdwährungs-Märkte sowie bei der Aktien-Recherche.

  • 11.12.2017 09:23

    Church & Dwight: Defensiver Dauerläufer steigert Stabilität im Depot

    Wenn Sie an der Börse langfristig Erfolg haben wollen, müssen Sie das Risiko streuen.

    Aus diesem Grund sollten Sie Unternehmen aus verschiedenen Branchen, Ländern und Währungsräumen in Ihrem Depot haben.

    In unsicheren Börsenzeiten verleihen besonders defensive Aktien Ihrem Depot Stabilität. Die von Church & Dwight, dem Konzern, den ich Ihnen hier vorstelle, gehört dazu.

    Das Logo von Church & Dwight kennt in den USA jeder

    Church & Dwight wurde 1846 gegründet und gehört heute zu den größten und bekanntesten US-Herstellern von Haushaltswaren.

    Neben einer großen Auswahl an Reinigungsmitteln zählen inzwischen auch diese Artikel zum umfangreichen Sortiment:

    • Schwangerschafts-Tests,
    • Zahnpasta,
    • elektrische Zahnbürsten,
    • Kondome
    • sowie Tiernahrung
    • und Tierhygiene-Artikel.

    Die Produkte werden unter rund 80 Marken vertrieben, wobei als gemeinsames Aushängeschild das Arm & Hammer-Logo dient, das in den USA fast jeder kennt.

    Die Geschäfte werden nicht nur durch die Eigenmarke Arm & Hammer getragen, der Konzern hat seine Produktlinie mit 8 weiteren großen Marken durch Akquisitionen erweitert.

    Hinweis: Church & Dwight ist nur 1 von 14 Aktien aus der Volker Gelfarths-Einkommensmaschine.

    Erneut ein starkes Quartal

    Im 3. Quartal 2017 hat Church & Dwight meine Erwartungen übertroffen. Der Umsatz stieg um 11,2% auf 967,9 Mio. $ und der Gewinn um 7,64% auf 133,4 Mio. $.

    Wie schon in den Vorquartalen waren die Marken ARM & HAMMER und Oxiclean erneut die stärksten Wachstumstreiber.

    Das internationale Geschäft legte etwas stärker zu als der Inlandsmarkt.

    Hier liegt auch das große Potenzial von Church & Dwight, wenn die Marken auch international etabliert werden können.

    Expansion in Schwellenländern

    International expandiert der Konzern vorrangig in englischsprachige Länder wie Großbritannien und Australien.

    Doch auch die Präsenz in Schwellenländern wie China und Brasilien wurde stark ausgebaut.

    Hier verspricht sich Church & Dwight von der rasant wachsenden Mittelschicht zu profitieren.

    Die passt ihre Lebensgewohnheiten immer mehr den westlichen Gepflogenheiten an und greift dabei bevorzugt auf Marken-Produkte von amerikanischen und europäischen Herstellern zurück.

    Das Geschäftsmodell kennt keine Krise

    Neben den bekannten Marken liegt die besondere Stärke von Church & Dwight im konjunkturresistenten Geschäftsmodell.

    Denn die Nachfrage nach Haushaltswaren ist auch in Krisen-Zeiten stabil, was dem Konzern anhaltend sprudelnde Umsätze und Gewinne garantiert.

    Dieser Erfolgsfaktor spiegelt sich auch im Aktienkurs wider, der langfristig nur den steilen Weg nach oben kennt und den Index massiv outperformt.

    Während der S&P 500 im Krisenjahr 2009 spürbare Verluste hinnehmen musste, zeigt der Kursverlauf von Church & Dwight (enthalten in Volker Gelfarths-Einkommensmaschine) lediglich eine kleine Delle.

    Lange Haltedauer = Geldmaschine

    Zu der Kursrendite erhalten Sie auch noch eine Dividende, die zwar auf den 1. Blick nicht gerade üppig aussieht.

    Doch zum einen ist die Dividendenrendite von 1,6% bei Weitem immer noch höher als die Zinsen auf Festgeldkonten.

    Und andererseits entwickelt sich die Dividendenrendite über eine längere Haltedauer zu einer Geldmaschine.

    Wer beispielsweise im Jahr 2000 investiert hätte, würde heute auf seinen Einsatz eine Dividendenrendite von rund 23% einfahren.

    Mit einer Rendite von 23% verdoppeln Sie Ihr Kapital in etwa alle 3 und das allein mit Dividenden. Zusätzlich profitieren Sie natürlich noch von Kursgewinnen.

  • 07.12.2017 06:00

    Titlis-Bahnen: Rendite mit Wintersport

    Der Winter ist da! Und so wird es in den nächsten Wochen wieder tausende Menschen in die alpinen Regionen ziehen.

    Sie alle freuen sich darauf, Ski- und Snowboard zu fahren, zwischendrin gut zu essen und am Abend zünftig zu feiern oder zu entspannen.

    Dabei lassen wir uns den Pistenspaß einiges kosten: 250 € für eine Wochenkarte sind heute eher die Regel als die Ausnahme.

    Doch die Gegenleistung ist gut: Top-Pisten und auch drum herum eine Infrastruktur, die ihres gleichen sucht.

    Besonders Österreich und die Schweiz haben, wenn es um Wintersport geht, ordentlich aufgerüstet.

    Wir haben eine Aktie gefunden, die vom Wintersport-Trend profitiert:

    Titlis-Bahnen im Kurzportrait

    Titlis-Bahnen betreibt in Engelberg (1.000 m) rund um den Gletscher Titlis (3.020 m) verschiedene Touristik-Angebote:

    • eine Reihe von Seilbahnen von Engelberg zum Titlis mit Sommer- und Winterbetrieb,
    • Restaurants,
    • Hotels
    • und Skihütten.

    Die Tochtergesellschaft Titlis Resort AG verfügt über ein Feriendorf im Zentrum von Engelberg und verkauft Ferienwohnungen.

    Schneegarantie als Schlüssel zum Unternehmens-Erfolg

    Titlis hat die Talsohle durchschritten, für den Bergbahn-Betreiber geht es wieder aufwärts:

    Im Winter-Halbjahr verzeichnete der Konzern einen Besucher-Rekord: Die Zahl der Gäste legte um 8,4% zu.

    Die Reiselust der chinesischen Touristen ist wieder gewachsen. Bei den Gruppenreisen verzeichnete Titlis ein Plus von 18% und bei den Individualgästen eines von 16%.

    Die Investitionen in die Beschneiungs-Anlage haben sich ausgezahlt, denn trotz des schneearmen Winters konnte die Zahl der Skifahrer-Tage gesteigert werden.

    Der Ausbau der Beschneiungs-Anlage wird auch in Zukunft höchste Priorität haben, um die Marktposition im Winter-Geschäft mittels Schneegarantie zu festigen und so den Dumping-Preisen bei den Saisonkarten in anderen Schweizer Skigebieten zu begegnen.

    Titlis hält diesen Trend nicht für nachhaltig und will an seiner bewährten Preis-Politik festhalten.

    Titlis-Bahnen generiert Wachstum nicht nur in der Schweiz

    Dank der höheren Verkehrs-Erträge lag der Umsatz im 1. Halbjahr mit 34,5 Mio. SFr um 9,8% über dem Vorjahr. Der Gewinn erhöhte sich um 75% auf 4,9 Mio. SFr.

    Der positive Trend hat sich im Sommer-Geschäft fortgesetzt: Zwischen Mai und Juni kamen 18% mehr Gäste als im Vorjahr.

    Durch den schwachen Euro hat die Schweiz bei den europäischen Touristen an Attraktivität eingebüßt.

    Die Übersee-Märkte haben sich laut Titlis-Chef Patt aber erholt und zeigen eine Stabilisierung sowie ein globales Wachstum.

    Für das Gesamtjahr prognostiziert er Ergebnisse über dem Vorjahr und dem 5-Jahres-Durchschnitt.

    Wir sind für Aktie zuversichtlich, denn das Unternehmen generiert das ganze Jahr Gewinne und auch der starke Franken scheint von Titlis-Bahnen noch gut verkraftet zu werden.

  • 06.12.2017 10:00

    Automobil- und Zulieferer-Werte mit kräftigem Anstieg

    Im 3. Quartal entwickelten sich die europäischen Automobil- und Zulieferer-Werte zunächst analog zum Gesamtmarkt.

    Im September führten die positive Neueinschätzung des Sektors seitens mehrerer Analysten und die Berichterstattung über die Fachmesse IAA in Frankfurt neben dem generellen Stimmungswandel an den Märkten zu kräftig steigenden Kursen europäischer Automobil- und Zulieferer-Werte.

    Der EURO STOXX Automobiles & Parts stieg im 3. Quartal um 10,7% auf 571,50 Punkte. Die ersten 9 Monate 2017 schloss er mit einem Kurs-Zuwachs von 9,6% ab.

    Die Sorgen vieler Anleger über mögliche handelshemmende Maßnahmen der USA belasteten exportorientierte europäische Automobilwerte nur kurz.

    paragon bringt Voltabox an die Börse

    paragon hat seine 100%ige Tochter Voltabox im Oktober an die Börse gebracht. Von dem Platzierungs-Volumen flossen Voltabox knapp 140 Mio. € zu.

    paragon spülte der Verkauf 0,5 Mio. Aktien und rund 12 Mio. € in die Kasse. Von der Euphorie nach dem Börsengang ist aber nicht mehr viel geblieben.

    Doch es gibt Hoffnung: Der Hersteller von Batterie-Teilen meldete stürmische Wachstumsraten und stellt schwarze Zahlen in Aussicht.

    Tatsächlich hat sich Voltabox in den vergangenen 9 Monaten unerwartet dynamisch entwickelt: Der Umsatz hat sich auf 16,3 Mio. € verdreifacht.

    Diese Dynamik resultierte aus der automatisierten Serien-Produktion einsatzfertiger Batterie-Module für Gabelstapler und fahrerlose Transport-Systeme.

    Automotive Megatrends

    Rund um die Mobilität mit dem Auto haben sich 4 große Trends herauskristallisiert:

    1. Sicherheit,
    2. Umwelt,
    3. Information,
    4. kostengünstige Fahrzeuge.

    Die Automotive-Gruppe von Continental konzentriert sich mit ihrem Produkt-Portfolio genau auf diese Schlüsselthemen.

    Dabei liegt der Schwerpunkt von Chassis & Safety auf der Sicherheit, der von Powertrain auf der Umwelt und der von Interior auf Information.

    Alle 3 verfolgen die Strategie, die Spitzen-Technologien für umweltschonendes Fahren, Sicherheit für alle und effizientes Informations-Management allen Fahrzeug-Klassen zugutekommen zu lassen.

    Dazu passt die Übernahme von Quantum Inventions:

    Der Konzern bietet intelligente Mobilitäts-Dienstleistungen und passt mit seiner modernen Navigations-Software zu Contis wachsendem Portfolio im Bereich der intelligenten Transport-Systeme.

    Bei Magna und SAF-HOLLAND laufen die Geschäfte

    Die Geschäfte von Magna brummen: Der Automobil-Zulieferer hat in den ersten 9 Monaten 2017 Umsatz und Gewinn gesteigert.

    Im Werk in Graz stieg im 3. Quartal der Umsatz um 55%. Das starke Plus von Magna Steyr liegt an dem Start der BMW-5er-Serie.

    SAF-HOLLAND hat im 3. Quartal 2017 den Umsatz um 8,3% gesteigert.

    Auf organischer Basis erreichte das Wachstum 9,6% und hat damit nach einem bereits starken 1. Halbjahr weiter an Dynamik gewonnen.

    Alle Konzern-Berichts-Regionen konnten ihre Umsätze ausweiten. Den prozentual stärksten Umsatz-Zuwachs erzielte dabei die Region APAC/China.

    Erfreulicherweise zog auch die Nachfrage der Erstausrüstungs-Kunden aus der Truck- und Trailer-Industrie in den USA an.

  • 06.12.2017 06:00

    Jenoptik: Hightech aus Jena

    Für viele Menschen gilt der Osten Deutschlands noch als industriepolitische Brachfläche.

    Dass dies eine Sichtweise aus den frühen 1990er-Jahren ist, zeigen Fertigungsstätten von Weltkonzernen wie Volkswagen oder auch Handels-Riesen wie Amazon.

    Doch auch im Bereich der Technologie hat der Osten etwas zu bieten:

    Jenoptik galt über Jahre als Hoffnungsträger, dann folgte um die Jahrtausendwende auch an der Börse der Absturz. Doch inzwischen sieht alles wieder besser aus.

    Wir haben die Aktie für Sie genau unter die Lupe genommen.

    Jenoptik im Kurzportrait

    Jenoptik ist ein global agierender Photonik-Konzern. Zu den Kunden gehören in 1. Linie Unternehmen…

    • …der Halbleiter-Ausrüstungs-Industrie,
    • …der Automobil- und Automobil-Zuliefer-Industrie,
    • …der Medizintechnik,
    • …der Sicherheits- und Wehrtechnik
    • …sowie der Luftfahrt-Industrie.

    Übernahme soll Wachstum steigern

    Jenoptiks Geschäfts-Entwicklung lag im 1. Halbjahr im Rahmen der Erwartungen:

    Der Umsatz wurde um 6,6% auf 348,4 Mio. € gesteigert. Das operative Ergebnis verbesserte sich überproportional um 7,2%.

    Zu der Margen-Steigerung trug insbesondere das Segment Optics & Life Science bei. Die Nachfrage der Halbleiter-Ausrüstungs-Industrie nach optischen Systemen hat angezogen.

    Aber auch die Geschäfte im Bereich der Verkehrssicherheit und der Messtechnik für die Automobil-Industrie laufen besser.

    Der neue Firmenchef Traeger hat die Jahresziele bestätigt: Es wird ein Umsatz zwischen 720 und 740 Mio. € und eine operative Marge von 9,5 – 10% angepeilt.

    Um dieses Ziel zu erreichen, muss Jenoptik in der 2. Jahreshälfte zulegen, die verläuft traditionell auch stärker.

    Die Hoffnungen ruhen auf den gut gefüllten Auftragsbüchern:

    • Der Auftrags-Eingang lag 26,9% über dem Vorjahr und erreichte mit 405,3 Mio. € einen neuen Rekordwert.
    • Der Auftrags-Bestand erhöhte sich um 12,3% und wurde von allen 3 Geschäfts-Segmenten getragen.

    Traeger plant, den Konzern auf ein neues Niveau zu heben. Dafür will er die Internationalisierung vorantreiben.

    Die Wachstums-Impulse sollen vorwiegend aus Asien und Amerika kommen. Da passt es auch ins Bild, dass das US-Unternehmen Five Lakes Automation übernommen wurde.

    Five Lakes ist auf die Prozess-Automation im Automobil-Bereich spezialisiert. Durch die Übernahme sollen neue Wachstums-Potenziale in den USA erschlossen werden.

    Jenoptik ist auf Kurs

    Jenoptik bewegt sich auf neue Rekordwerte zu. Dies schlägt sich auch in den Einschätzungen zur Aktie nieder.

    Zwar haut die Dividendenrendite von 1,0% niemandem um, doch zählen für uns andere Faktoren: Das Wachstum stimmt und die Verschuldung konnte abgebaut werden.

    Nach dem Abgang des Erfolgs-CEO muss man allerdings abwarten, ob Jenoptik seinen Kurs beibehalten kann. Die Aktie ist in jedem Fall aussichtsreich.

    Wir bleiben für Sie am Ball.

  • 05.12.2017 09:56

    Peugeot Citroën und Fiat Chrysler: Die 2. Reihe der Autobauer

    Peugeot Citroën (PSA) hat in den ersten 9 Monaten von der Opel-Übernahme profitiert. Der Umsatz stieg um 12,7%.

    Die seit August konsolidierte ehemalige GM-Tochter lieferte einen Beitrag von 2,8 Mrd. €.

    Der Absatz stieg um 8,9% auf 2,42 Mio. Fahrzeuge, ohne Opel wären es 1,5% gewesen.

    In nahezu allen Regionen hat der Konzern mehr Autos verkauft. In China und Südost-Asien brach der Absatz jedoch um 43% auf 242.000 Fahrzeuge ein.

    Wichtigste Aufgabe ist jetzt die Restrukturierung von Opel

    2020 soll die Marke schwarze Zahlen schreiben. Während bei PSA jeder Beschäftigte im vergangenen Jahr 35 Autos produziert hat, waren es bei Opel nur 30,4.

    Um auf die gleiche Arbeits-Produktivität von PSA zu kommen, müssten bei Opel rund 5.000 Stellen gestrichen werden.

    Da aber betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2018 ausgeschlossen sind, müssen zunächst andere Lösungen gefunden werden.

    Nach dem neuen Sanierungs-Plan sollen alle Opel-Fahrzeuge mit der effizienteren Antriebstechnik der PSA-Modelle ausgestattet werden.

    Denn mit den Opel-Motoren ist die ab 2020 in der EU geltende Emissions-Obergrenze nicht zu erreichen.

    Synergien schaffen Synergien in Milliardenhöhe

    PSA kann durch die Opel-Übernahme das Angebot reduzieren und sich auf margenstärkere Fahrzeuge beschränken.

    Gleichzeitig werden neue Märkte erschlossen, die Logistik modernisiert, die Elektrifizierung vorangetrieben, der Einkauf gebündelt und die Preispolitik geändert.

    Allein durch gemeinsamen Einkauf sowie Zusammenarbeit bei Produktion, Forschung und Entwicklung könnten bis 2026 jährliche Synergien von 1,7 Mrd. € gehoben werden.

    Peugeot Citroën (PSA) im Unternehmens-Porträt

    Peugeot Citroën (PSA) ist nach Volkswagen der zweitgrößte Automobil-Hersteller Europas. Weltweit rangiert PSA auf Rang 6.

    Neben den Automarken Peugeot, Citroën, Opel/Vauxhall und der Modellreihe DS produziert der Konzern Motorroller.

    Und er ist außerdem noch in den Geschäftsbereichen Fahrzeug-Ausstattungen (Faurecia) und Finanz-Dienstleistungen aktiv.

    Fiat Chrysler Automobiles hat in den ersten 9 Monaten von Sondereffekten und einem starken US-Geschäft profitiert

    Der Umsatz stieg zwar nur um 0,9%, der Gewinn hat sich aber nahezu verdoppelt.

    Geholfen haben zum einen eine Versicherungs-Zahlung für eine Explosion in einem chinesischen Werk, zum anderen der Verkauf margenstarker Chrysler-Modelle.

    Nach den Wirbelstürmen in den USA mussten viele zerstörte Geländewagen und Pick-ups ersetzt werden.

    Dennoch lag der Absatz mit 3,5 Mio. Fahrzeugen nur auf Vorjahres-Niveau, weil der Konzern die Produktion wenig profitabler Pkws zurückgefahren hatte.

    Fiat Chrysler will sich offensichtlich als reiner Massen-Hersteller positionieren

    Im Rahmen des Konzern-Umbaus plant Fiat Chrysler den Verkauf der Tochter Magneti Marelli, die mit der Herstellung von Autoteilen einen Umsatz von rund 8 Mrd. € erzielt.

    Möglich ist auch ein Börsengang, der 5 Mrd. € in die Kasse spülen könnte.

    Auch die Premium-Marken Alfa Romeo und Maserati, deren Wert auf 7 Mrd. € geschätzt wird, könnten ausgegliedert werden.

    Es wird sogar über eine Übernahme des gesamten Konzerns spekuliert. Interesse wird verschiedenen chinesischen Herstellern nachgesagt.

    Hintergrund der Umbaupläne: Fiat Chrysler braucht dringend Geld für die Entwicklung von Elektro-Autos.

    Zwar hat sich FCA in der Vergangenheit immer gegen Elektro-Autos ausgesprochen, weil sie nur mit Verlust verkauft werden können.

    Jetzt aber fürchtet Fiat Chrysler den Verlust von Marktanteilen, wenn die E-Mobilität nicht forciert wird.

    Gerüchte und Umbaupläne haben den Aktienkurs kräftig nach oben getrieben.

    Fiat Chrysler im Unternehmens-Porträt

    Der 1899 gegründete Fiat-Konzern firmiert jetzt unter dem Namen Fiat Chrysler Automobiles (FCA) und gehört nach der Fusion mit Chrysler zu den 10 größten Automobil-Herstellern weltweit.

    Neben Fiat, Lancia, Alfa Romeo und Chrysler gehören die Luxus-Marken Ferrari und Maserati zum Konzern.