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21.08.2017

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Aktuelle Artikel
  • 21.08.2017 10:00

    Coloplast ist Ihr Börsenstar aus Dänemark

    Coloplast ist die erste Adresse, wenn es um die Themen Urologie, Wund- und Hautversorgung geht.

    Kein Wunder, dass die zunehmende Alterung in vielen Ländern das Geschäft der Dänen begünstigt. Seit 2005 stieg der Umsatz jährlich um 8%. Der Gewinn hat sich in dem Zeitraum fast versechsfacht. Auch die jüngsten Zahlen stimmen zuversichtlich.

    Eine einfache und geniale Idee

    Alles begann vor über 50 Jahren, als die Krankenschwester Elise Sørensen mit ihrer Schwester Thora über deren Probleme nach einer Stoma-Operation sprach. Aus Angst, dass das Stoma in der Öffentlichkeit nässen könnte, wagte sich Thora nicht mehr aus dem Haus, was Elise dazu veranlasste, eine Lösung zu suchen. Das Ergebnis war eine ebenso einfache wie geniale Idee mit weitreichenden Konsequenzen: Der erste selbsthaftende Stomabeutel.

    Frauenpower verhalf Coloplast zum Durchbruch

    Diese Idee würde ihrer Schwester – und vielen anderen in derselben Situation überall auf der Welt die Möglichkeit geben, wieder ein normales Leben zu führen. Aber zunächst einmal musste der Beutel hergestellt werden. Elise kontaktierte daher Aage Louis-Hansen, einen Fabrikanten von Kunststoffbeuteln, in der Hoffnung, dass er die Produktion übernehmen würde.

    Der lehnte jedoch ab. Doch seine Frau Johanne erkannte den wahren Wert von Elises Idee. Das war die Geburtsstunde von Coloplast. Mit der Zeit expandierte der Konzern auch in andere Bereiche wie Inkontinenz-, Urologie-, Wund- und Hautversorgung.

    Erfolgreich durch hohe Anwenderfreundlichkeit

    Der Erfolg der Produkte beruht maßgeblich auf dem hohen Nutzwert und der Anwenderfreundlichkeit. Dies liegt an der engen Zusammenarbeit mit Anwendern und Pflegekräften. Diese werden von Anfang an in die Produktentwicklung einbezogen.

    Denn niemand weiß mehr über die Herausforderungen, die ein Stoma, ein Blasenproblem oder eine chronische Wunde mit sich bringt, als die Menschen, die tatsächlich davon betroffen sind. So kommt Coloplast zu Lösungen, die den spezifischen Bedürfnissen entsprechen.

    Profitieren auch Sie vom Megatrend Demografie

    Die Zahl der Betroffenen mit altersbedingten Problemen wächst mit dem Durchschnittsalter der Bevölkerung. Und das steigt in allen großen Industrienationen, vor allen in China und Japan. Der demografische Wandel ist der Haupttreiber der Coloplast-Aktie. Ein Megatrend, wie die jüngsten Zahlen der Vereinten Nationen belegen.

    Jeder zweite Mensch, der dieses Jahr auf die Welt kommt, wird aller Voraussicht nach seinen 100. Geburtstag erleben. Und die Bevölkerung in 64 Ländern der Welt wird 2050 zu einem Drittel aus Senioren bestehen – das Jahr, in dem es der UN zufolge mehr 60-Jährige als 15-Jährige geben wird. Japan ist das einzige Land, in dem das Szenario bereits Realität ist und heute schon einer der wichtigsten Absatzmärkte für Coloplast.

    Umsatz steigt um 8%

    Für Coloplast ist das ein lohnender Trend. Der Erfolg spiegelt sich auch in den Ergebnissen wider. Umsatz und Gewinn kennen nur eine Richtung: aufwärts. Coloplast steigerte im 2. Quartal den Umsatz um 8% auf 3,88 Mrd. DK und das operative Ergebnis (EBIT) um 7% auf 1,25 Mrd. DK. Die Umsatzrendite lag bei 24% und dürfte im Geschäftsjahr 2017 auf knapp 25% steigen.

    Besonders stark stieg der Umsatz in den Schwellenländern (+10%), gefolgt von den etablierten Märkten (+8%) und Europa (+5%). Coloplast ist in den Schwellenländern schon gut vernetzt, will aber die Geschäftsfelder weiter ausbauen. In den USA verläuft die Integration der übernommenen Comfort Medical planmäßig.

    Fazit

    Coloplast erfüllt alle messbaren und allgemeinen Qualitätskriterien. Für mich gehört der Konzern mit zu den am besten aufgestellten Medizintechnikern Europas. Zudem schlummern über 1 Mrd. DK für Übernahmen in der Kasse. Sollten sich keine passenden Objekte finden, könnten die Mittel über höhere Dividenden oder Aktienrückkaufprogramme an die Aktionäre zurückfließen.

    Durch den steigenden Wohlstand in den Schwellenländern und die internationale Expansion ist die Aktie auch nach jahrelanger Kursrally immer noch ein Top-Investment.

  • 21.08.2017 07:23

    Betrachten Sie die aktuelle Schwäche doch als Chance

    Im Geschäftsjahr 2016 sicherten DO & CO innovative Produkte, neue Kunden und zahlreiche Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz ein solides Ergebnis. Belastet durch Sonderkosten war der Gewinn zwar unter dem sehr hohen Vorjahresergebnis, aber Sie haben dennoch eine Dividende von 85 Cent je Aktie erhalten.

    DO & CO ist der Gourmet der Lüfte

    Die DO & CO Restaurants & Catering AG ist ein internationaler Anbieter von Catering-Dienstleistungen mit Sitz in Wien. Das Unternehmen verfügt über neun globale Gourmetküchen und zwei Koordinationsbüros. DO & CO kann sich auf ein einzigartiges Portfolio von über Jahren gewachsenen und daher bereits bekannten Marken (DO & CO, Demel und Aioli) stützen. Neue Produkte sind das Ergebnis aus der langjährigen Erfahrung sowie der fruchtbaren Zusammenarbeit der drei Geschäftsbereichen Airline Catering, International Event Catering und Restaurants & Bars.

    Klare Markenpolitik sorgt für Wachstum

    Das Unternehmen verfolgt eine klare Markenpolitik, wobei DO & CO als Premiummarke etabliert ist. Aioli ist die junge und dynamische Marke, die mit Preisaggressivität geführt wird. Die Marke Demel international steht als Traditionsmarke für hohe Qualität. Durch seine Markenpolitik stärkt DO & CO das Vertrauen in seine Produkte und erzielt somit ein solides Unternehmenswachstum.

    Türkische Lira belastet Airline-Catering

    Die Umsätze der Sparte Airline Catering sind im 1. Quartal 2017 um 9,5% gesunken. Der Rückgang lag vor allem an der deutlichen Abwertung der türkischen Lira gegenüber dem Euro. Auf Basis der historischen Durchschnittskurse aus dem vorangegangenen Quartal des Geschäftsjahres 2016 hätte die Sparte Airline Catering Umsatzeinbußen von 1% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ausgewiesen. Nachdem der wesentliche Teil der Kosten in der Landeswährung anfällt, blieben die Margen davon weitgehend unberührt.

    Neue Betätigungsfelder sollen Umsatz anschieben

    DO & CO ist durch seine unterschiedlichen Vertriebsmöglichkeiten, einem breiten Markenportfolio sowie Aktivitäten in unterschiedlichen Regionen für herausfordernde Marktbedingungen sehr gut vorbereitet und erwartet auch in Zukunft gute Entwicklungsmöglichkeiten. Bereits am 1. September eröffnet die erste Gourmetküche von DO & CO in Los Angeles. Erstkunde im Bereich Airline Catering wird Emirates.

    Danach folgt unmittelbar am 1. Oktober Cathay Pacific, mit täglich 3 bis 4 Flügen pro Tag von Los Angeles nach Hong Kong. Die nächste Gourmetküche entsteht bereits in Paris. Dieser Standort wird Ende 2017 fertiggestellt und wird dann sowohl Delikatessen für Hediard als auch frische Gourmetmenüs für Premiumairlines produzieren.

    Die Aussichten sind viel versprechend

    Die Qualitätsphilosophie von DO & CO sowie Investitionen in neue und Produkte werden von den Kunden honoriert. Das Management ist zuversichtlich und will in den nächsten zwei Jahren die Umsatzmilliarde erreichen. Zudem werden laufend, wie auch in den vergangenen Quartalen, mögliche Akquisitionsziele in verschiedenen Märkten geprüft. Laufen die Geschäfte wie geplant dürfte die Dividende für das Geschäftsjahr 2017 auf mindestens 1,0 € je Aktie erhöht werden.

  • 19.08.2017 09:00

    Die FinTech-Branche unter der Lupe: Das sind die großen Player

    Das Thema „mobiles Bezahlen“ wird in der hochtechnisierten Gesellschaft immer wichtiger.

    Einerseits erleichtert es den Alltag, bringt vermeintliche Sicherheit und protokolliert gleichzeitig, was wir wofür ausgegeben haben. Kein Wunder also, dass die sog. „FinTech“-Branche boomt.

    Unter diesem Oberbegriff werden alle modernen Finanz- und Zahlungsdienstleistungen zusammengefasst.

    Der junge Markt ist hart umkämpft. Vor allem kleinere Start-ups machen hier den großen Konzernen die Positionen streitig.

    Diese Risiken müssen Sie vermeiden

    Insgesamt bietet der Markt sehr viel Potenzial, aber auch einige Risiken. Wenn es um unser Kapital geht, möchten wir Anleger Letztere gerade vermeiden.

    Daher habe ich mich allein auf den Markt für Geldtransaktionen konzentriert.

    Hier greifen nicht nur die oben dargestellten Aspekte, sondern auch politische Interessen. Digitales Bezahlen ist für die Politik einfach genial.

    Damit lässt sich das Bargeld schrittweise aus dem alltäglichen Leben verdrängen, und die Bürger können so besser kontrolliert werden. Letztlich können Banken und Staat im weiteren Schritt mit Leichtigkeit entschuldet werden. Ein wahrhaft perfider Plan.

    Kaufen Sie PayPal noch vor dem Mega-Deal

    Doch wer profitiert neben dem Staat und den Banken noch von dieser Entwicklung? Eigentlich gibt es nur zwei Profiteure: Apple und PayPal.

    Beide Unternehmen bieten mobile Bezahlsysteme an. Was viele nicht wissen, Apple verdient deutlich mehr beim mobilen Bezahlen als PayPal.

    Allerdings beschränkt sich das Lifestyle-Unternehmen fast ausschließlich auf seine Multimedia-Datenbank iTunes.

    PayPal überzeugt mit Planungsgeschick

    PayPal agiert dagegen deutlich globaler und hat somit auch bessere Wachstumschancen. Aktuell laufen beispielsweise Verhandlungen mit dem Internetriesen Amazon.

    Man muss nicht viel von Börse verstehen um zu wissen, dass das ein Mega-Deal wäre.

    Ich vermute, dass dieses Vorgehen von Anfang an geplant war. PayPal gehörte früher zu der Internetauktionsplattform eBay. Eine solche Kooperation zwischen den Erzkonkurrenten eBay und Amazon hätte aber sofort die Kartellschützer auf den Plan gerufen.

    Nach der Abspaltung kann PayPal jetzt viel freier mit Amazon kooperieren.

  • 18.08.2017 09:34

    Bei den beiden Rivalen adidas und Puma laufen die Geschäfte

    Adidas ist mit einem währungsbereinigten Umsatz-Anstieg von 16% stark ins Jahr gestartet.

    Diese Entwicklung spiegelt Steigerungen um 18% bei der Marke adidas und um 13% bei der Marke Reebok wider. In Euro erhöhte sich der Umsatz im 1. Quartal um 19% auf 5,67 Mrd. €.

    Das Umsatz-Wachstum der Marke adidas war v. a. auf das starke Wachstum in den Kategorien Running und Outdoor sowie bei adidas Originals und adidas neo zurückzuführen.

    Verantwortlich für die Umsatz-Verbesserungen bei Reebok waren in 1. Linie 2-stellige Steigerungen in der Kategorie Training und bei Classics.

    Wachstumsstärke im E-Commerce

    Besonders stark wuchs adidas im E-Commerce-Bereich, wo die Umsätze um 53% zulegten.

    Regional betrachtet wuchs der Umsatz der Marken adidas und Reebok in allen Regionen mit Ausnahme von Russland/GUS.

    Nordamerika (+31%), China (+30%), Japan (+21%) und MEAA (+15%) verzeichneten besonders starkes Wachstum.

    In Westeuropa und Lateinamerika stieg der währungsbereinigte Umsatz um 10 bzw. 9%.

    Das operative Ergebnis verbesserte sich um 29% auf 632 Mio. €. Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäften nahm um 30% auf 455 Mio. € zu.

    In knapp 1 Jahr heißt es wieder: „Der Ball ist rund“ und „Ein Spiel dauert 90 Minuten“. Am 14. Juni 2018 ist Anpfiff für die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland.

    adidas hat sich die Rechte für das Sponsoring der russischen Nationalmannschaft gesichert. Als Weltmarktführer in der Kategorie Fußball erhält das sportliche Großereignis für adidas eine besondere Note.

    adidas: Unternehmens-Porträt

    Die adidas AG ist einer der weltweit größten Anbieter von Produkten rund um den Sport.

    Das Segment adidas ist eine führende Marke in der Sportartikel-Branche mit einer ausgezeichneten Positionierung bei Sportschuhen, -bekleidung und -zubehör.

    Der Bereich TaylorMade vertreibt ein komplettes Sortiment an Golfschlägern, Schuhen, Bekleidung und Accessoires.

    Im Januar 2006 erfolgte die Übernahme der amerikanischen Reebok.

    Puma: Shirts, Shorts und Turnschuhe mit dem Raubtier-Logo begehrt wie noch nie in der 69-jährigen Geschichte

    Erstmals hat Puma in einem Quartal mehr als 1 Mrd. € Umsatz erzielt. Der Zuwachs im 1. Quartal betrug 18%. Dabei trugen alle Regionen zum Wachstum bei.

    Umsatztreiber war erneut das Geschäft mit Schuhen. Das Unternehmen konnte Ausrüster-Verträge für 2 weitere bekannte Fußballklubs abschließen.

    Ab der Saison 2018/19 stattet Puma den deutschen Bundesligisten Borussia Mönchengladbach sowie den französischen Klub Olympique Marseille aus.

    Bisher ist Puma Ausrüster u. a. von Borussia Dortmund.

    Aber auch die Frauen griffen beherzt bei den Sneakers von Puma zu; der CEO hat die Sängerin Rihanna verpflichtet, um bei der weiblichen Kundschaft für Aufsehen zu sorgen.

    Gutes Geschäft sorgte auch für Gewinnsprung

    Unterm Strich hat sich der Gewinn mit knapp 50 Mio. € fast verdoppelt. Die guten Zahlen deuten darauf hin, dass sich die beharrliche Aufbauarbeit des CEOs endlich auszahlt.

    Als Gulden 2013 in Herzogenaurach antrat, lag die traditionsreiche Marke am Boden. Seine Vorgänger hatten zu lange auf Lifestyle gesetzt; die Stammkundschaft wandte sich ab.

    So dümpelte die Marke dahin, bis der Mehrheits-Eigner Kering die Geduld verlor und Gulden anheuerte, um Puma wiederzubeleben.

    Er steckt seither viel Geld in die Werbung sowie in eine moderne IT, außerdem baut er die Läden um.

    Inzwischen holt sich Puma verlorene Marktanteile wieder zurück. Aufgrund der guten Geschäfts-Entwicklung gehen wir von weiterem Wachstum aus.

    Puma: Unternehmens-Porträt

    Puma wurde 1948 in Herzogenaurach gegründet. Als sich die Brüder Rudolf und Adi Dassler trennten, wurde das Familien-Unternehmen in adidas und Puma aufgeteilt.

    Die Kernkompetenzen liegen in den Sportarten Fußball und Laufen. Heute gehört Puma zu den stärksten Marken-Namen in der Branche.

    Neuartige Concept Stores wurden in San Francisco, New York, Tokio, Paris und Rom eröffnet.

  • 17.08.2017 06:00

    Mattel: Die Aktie mit Spieltrieb

    Egal, ob Sie Kinder oder Enkelkinder haben, diese Situation kennen Sie bestimmt:

    Kaum macht ein neues Spielzeug im Kindergarten oder auch der Schule die Runde, wollen es die Kleinen haben.

    Oft genug handelt es sich dabei nicht um pädagogisch-wertvolle Produkte aus Holz oder Anspruchsvolles wie einen Chemiebaukasten.

    I. d. R. sind bei Kindern bunte Spielsachen aus Plastik beliebt, die oft sogar batteriebetrieben sind.

    Was Reform-Pädagogen in den Wahnsinn treibt, lässt Anleger-Herzen höher schlagen.

    Mattel gelangte mit Barbie, Hot Wheels und Matchbox an die Weltspitze

    Denn ein Unternehmen, das mit buntem Plastik-Spielzeug in den letzten Jahren öfter einmal einen Hit gelandet hat, ist Mattel. Doch wie gut ist die Aktie wirklich?

    Mattel wurde 1945 in einer Garagen-Werkstatt in Südkalifornien gegründet und firmierte bereits 1948 als Aktiengesellschaft. Heute ist die Firma der weltgrößte Spielwaren-Hersteller.

    1959 erblickte Barbie das Licht der Welt und führte Mattel an die Spitze der Spielzeug-Branche. Diese Puppe begeistert auch heute noch Generationen von Mädchen.

    Actionfiguren, Matchbox- Autos und „Hot-Wheels“ sprechen mehr die Jungen an.

    Spielzeug von Mattel immer weniger beliebt

    Mattel hat zu Jahresbeginn einen weiteren Geschäfts-Einbruch erlitten und ist tiefer als erwartet in die roten Zahlen gerutscht: Im 1.Quartal ging der Umsatz um 15% auf 735,6 Mio. $ zurück.

    Besonders das Hauptgeschäft mit Spielzeugen für Mädchen und Jungen schwächelte: Der Umsatz mit Barbie-Puppen sank um 13%, mit Fisher Price um 9%.

    Auch das enttäuschende Weihnachts-Geschäft wirkte noch nach: Der Quartalsv-Verlust wuchs um 57% auf 113,2 Mio. $.

    Mattel steckt schon seit geraumer Zeit in der Krise. Bei Anlegern kamen die schwachen Zahlen nicht gut an; seit Jahresbeginn hat der Kurs um über 17% nachgegeben.

    Nur die Dividende glänzt

    Trotz des hohen Verlustes hat Mattel eine 1/4-jährliche Dividende in Höhe von 0,38 $ je Aktie ausbezahlt.

    Die neue Konzernchefin Margo Georgiadis, die im Februar von Google gekommen war, kappte die Umsatz-Prognose für 2017.

    Um gegenzusteuern, will Mattel künftig mehr elektronische und vernetzte Spielzeuge anbieten.

    Nach 2 erfolgreichen Eröffnungen in Liverpool und Dubai im vergangenen Jahr präsentiert Mattel dieses Jahr ein neues interaktives Indoor-Spiel- und Spaßzentrum für Familien in Sevenum in Noord-Limburg.

    Mattel Play! Sevenum ist die 1. Marken-Attraktion ihrer Art in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg.

    In den themenbasierten Erlebnis-Zonen werden beliebte Fernseh-Figuren und deren Welten zum Leben erweckt, wie z. B.:

    • Thomas und seine Freunde,
    • Bob der Baumeister,
    • Feuerwehrmann Sam
    • und Angelina Ballerina.

    Die Eröffnung ist für den Herbst 2017 geplant.

    Wir würden von der Aktie Abstand halten. Zwar ist die Dividendenrendite von rund 7% sehr verlockend, doch stimmt die Investment-Story bei Mattel einfach nicht.

  • 16.08.2017 08:34

    Nike vertieft seine Beziehung zu Amazon

    In einem Pilotprojekt wird Nike künftig eine Auswahl seiner Produkte auf der Amazon-Plattform direkt verkaufen.

    Nike, dessen Produkte bereits bei Amazon durch Drittanbieter verkauft werden, könnte dadurch zusätzliche 300 – 500 Mio. $ Umsatz generieren.

    Das Pilotprogramm ist ein Zeichen dafür, dass Nike seine Beziehungen zu Online-Händlern vertiefen möchte.

    Nikes Schritt Richtung Online-Handel bedroht Einzelhändler

    Doch es könnte gleichzeitig auch die Verkaufszahlen von Sport-Einzelhändlern wie beispielsweise Foot Locker beeinträchtigen.

    Die Einzelhändler spüren schon jetzt die harte Konkurrenz des Online-Handels.

    So ist Foot Locker mit durchwachsenen Zahlen ins neue Geschäftsjahr gestartet. Der Umsatz auf vergleichbarer Fläche wuchs nur noch um 0,5%.

    Die Entscheidung von Nike über Amazon zu verkaufen macht alle nervös.

    Sportgeschäfte, die sich auf Nike für einen erheblichen Teil ihres Großhandels-Einkommens verlassen, würden es finanziell spüren, falls Nikes Partnerschaft mit Amazon über das aktuelle Pilotprogramm hinaus expandiert.

    Nach Bekanntgabe der Vereinbarung stieg der Aktienwert von Nike auf den höchsten Stand seit über 3 Monaten. Die Aktien der Sportartikel-Einzelhändler fielen dagegen.

    Der Sportartikelmarkt ist bereits in großen Schwierigkeiten:

    Mehrere Einzelhändler, wie etwa Sports Authority, haben bereits Insolvenz angemeldet, und Nikes Abkommen könnte bestehende Einzelhändler zwingen weitere Filialen zu schließen.

    Die Turnschuhe von Puma sind wieder gefragt

    Die Shirts, Shorts und Turnschuhe von Puma waren begehrt wie noch nie in der 69-jährigen Geschichte des Unternehmens.

    Erstmals hat Puma in einem Quartal mehr als 1 Mrd. € Umsatz erzielt.

    Das gute Geschäft sorgte im 1. Quartal auch für einen Gewinnsprung: Unterm Strich blieben knapp 50 Mio. € übrig. Damit hat sich der Gewinn fast verdoppelt.

    Die Aufbau-Arbeit von Björn Gulden beginnt sich auszuzahlen. Als er den Posten des CEOs 2013 übernahm, lag Puma am Boden.

    Gulden steckte seither viel Geld in den Umbau. Jetzt erobert er wieder mehr Platz in den Regalen der Händler, die Puma lange immer weiter nach hinten geschoben hatten.

    Inzwischen holt sich Puma verlorene Marktanteile jedoch wieder zurück.

    Under Armour: Der Angreifer hinkt

    Beim aufstrebenden Unternehmen Under Armour hat die Dynamik nach Jahren bemerkenswerten Wachstums mittlerweile merklich nachgelassen.

    Der Umsatz wurde zwar um 6,7% gesteigert, die Wachstumsrate fiel aber weit niedriger aus als in früheren Glanzzeiten, weil die Geschäfte in Nordamerika schwächelten.

    Im Großhandel wuchs der Umsatz um 4%, und im eigenen Einzelhandel stiegen sie um 13%.

    Doch solche Wachstumsraten, über die andere Firmen mehr als glücklich wären, sind für den Aufsteiger in der Sportartikel-Branche angesichts früherer Erfolge eher enttäuschend.

    Sie lagen zudem weit unter dem Jahresschnitt. Rabatt-Aktionen, negative Währungs-Effekte sowie ein ungünstigerer Produkt- und Regional-Mix ließen die Bruttomarge sinken.

    Zudem stiegen die Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemein-Kosten aufgrund höherer Investitionen in die Auslands-Expansion, den eigenen Einzelhandel und die besonders wachstumsträchtige Schuhsparte.

    Das hatte Konsequenzen: Im 1. Quartal fiel unterm Strich ein Verlust von 2,27 Mio. $ an, der Aktienkurs brach weiter ein.

  • 16.08.2017 06:00

    Adobe: Platzhirsch vor Wachstumsschub

    Haben Sie in diesem Sommer schon Urlaubsfotos geknipst?

    Auch wenn wir heute dank moderner Kamera-Technologie selbst bei Schnappschüssen die Wahl zwischen mehreren Motiven haben und kleinere Unschönheiten wie rote Augen mit wenigen Knopfdrücken direkt am Gerät entfernen lassen können:

    Die Nachbearbeitung von Fotos ist dann doch schon noch eine Aufgabe von Profis.

    An Adobe führt kein Weg vorbei

    Wenn es um Bewerbungsfotos geht, legen Fotografen i. d. R. mit Software von Adobe Hand an und machen Zähne weißer, die Haut reiner und auf Wunsch sogar den Haaransatz tiefer.

    Doch Adobe hat noch mehr zu bieten. Das Software-Haus glänzt mit einer starken Produkt-Pipeline.

    Der im Jahr 1982 gegründete Software-Konzern Adobe Systems ist nicht nur durch sein plattformübergreifendes PDF-Format populär.

    Auch im Bereich der digitalen Bildbearbeitung ist das Unternehmen mit Photoshop und zahlreichen anderen Software-Werkzeugen sehr gut vertreten.

    Insgesamt ist die Firma heute in den 3 Kerngeschäftsbereichen tätig:

    1. Digital Media
    2. Digital Marketing
    3. Print and Publishing

    Wachstum allenthalben

    Adobe hat dank florierender Nachfrage nach seinen Cloud-Diensten einen Rekord-Umsatz erzielt.

    Dieser legte im 1. Geschäfts-Quartal im Jahresvergleich um 21,5% auf 1,68 Mrd. $ zu. Das war der 12. Anstieg in Folge.

    Adobe konnte den Creative-Cloud-Umsatz auf 942 Mio. $ steigern. Besonderen Zuspruch fanden die Cloud-Team-Angebote im KMU-Umfeld.

    Ebenfalls mit einer beachtlichen Wachstumsrate von 26% auf 477 Mio. $ konnte das Marketing-Cloud-Angebot zulegen.

    Unterm Strich erhöhte sich der Gewinn um mehr als 50% auf 398 Mio. $, womit auch hier ein neuer Rekord erreicht werden konnte.

    Starkes Halbjahr voraus?

    Der Software-Riese hatte sein Geschäftsmodell von Lizenz-Verkäufen auf Web-Abos umgestellt, um kontinuierliche – und damit absehbare – Einnahmen zu erzielen.

    Der Cashflow legte um rund 47% auf 730,4 Mio. $ zu.

    Adobe hat neue Funktionen für die Experience Cloud vorgestellt. Das Web-Dienst-Paket für Online-Marketing ging im März aus der früheren Marketing Cloud hervor.

    Die neue Experience Cloud vereint 3 Produkte:

    1. Die Marketing Cloud für Marketing-Kampagnen rund um das Web, E-Mail, soziale Netzwerke und Video,
    2. die Analytics Cloud für Zielgruppen- und Kundenprofil-Verwaltung
    3. und die Advertising Cloud für Werbung im Web, in sozialen Netzwerken usowie im Fernsehen.

    Künftig will Adobe die Experience Cloud eng mit den Anwendungen der Creative Cloud verzahnen. Einen Anfang macht der Software-Spezialist mit den naheliegenden Produkten.

    Man sieht hier entspannt auf die anstehenden Neuigkeiten aus der Produkt-Pipeline und rechnet mit einem starken 2. Halbjahr. Die Aktie steht für Wachstum – auch ohne Dividende!

  • 15.08.2017 08:38

    Europäische Immobilien bleiben gefragt

    Die langfristige Perspektive der weltweiten Immobilienmärkte spricht weiterhin für die Investition in europäische Immobilien.

    Zu diesem Ergebnis kommt der Immobilien-Dienstleister PATRIZIA Immobilien im Rahmen des Gewerbeimmobilien-Marktberichts PATRIZIA Insight 2017.

    Ergebnisse des aktuellen Gewerbeimmobilien-Marktberichts von PATRIZIA

    Demnach sollte den politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten mit langfristigen Investment-Strategien begegnet werden, die einen klaren Fokus auf fundamentale Marktdaten und die Lage der Immobilien legen.

    Bei Büro- und Logistik-Immobilien lassen die Mieten und Leerstands-Raten im aktuellen Zyklus ein weiteres Mietwachstum von 2,0 – 4,0% pro Jahr erwarten.

    Der Bereich Logistik-Immobilien ist von einem stabilen Mietwachstum in den europäischen Ländern gekennzeichnet.

    Fortgeschrittenere Märkte bieten dagegen nach wie vor eine hohe, wenn auch volatile Entwicklung des Mietwachstums.

    Auch im Bereich der Einzelhandels-Immobilien lassen sich in ausgesuchten Lagen gute Wachstumsraten und Wertsteigerungen erzielen.

    Damit kommt es heute umso mehr darauf an, eine langfristige Investment-Strategie mit ausgewählten Immobilien in verschiedenen regionalen Märkten zu verfolgen.

    Auf dieser Basis kommt die Studie zu dem Schluss, dass Europa „unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung, der Wachstums-Perspektiven, der Zins-Entwicklung sowie der Risiko-Präferenzen der Investoren, im globalen Vergleich ein attraktives Investmentziel“ bleibt.

    Zunehmende Polarisierung bei Einzelhandels-Immobilien

    Bei Einzelhandels-Immobilien zeigt sich, dass die Spitzenrenditen weiter zurückgehen. Diese lagen im vergangenen Jahr bei 3,0 – 4,2%; verglichen mit 4,0 – 5,6% im Jahr 2012.

    Dabei ist eine zunehmende Polarisierung zu beobachten, die sich in einer wachsenden Anzahl schwächelnder Märkte zeigt.

    In einer Reihe von Märkten ist hingegen ein beschleunigtes Wachstum zu beobachten, dass über dem EU-Durchschnitt liegt.

    Die zunehmende Beliebtheit des Online-Handels dürfte damit einen Beitrag dazu leisten, dass v. a. B-Lagen bei Einzelhandels-Immobilien langfristig zu den Verlierern zählen werden.

    1A-Lagen bleiben bei Verbrauchern dagegen weiterhin beliebt und dürften langfristig von der Schwäche der B-Lagen profitieren.

    Deutsche Wohnimmobilien mit rasanten Wertsteigerungen

    Aus einer Studie der deutschen Projekt-Entwickler BPD auf Basis der von Wohnungskäufern akzeptierten Preise geht hervor, dass:

    • der qm-Preis für Wohnimmobilien im Zeitraum 2011 – 2016 in Frankreich nur moderat von 3.102 auf 3.188 € gestiegen ist.
    • Die Niederlande verzeichnen hierbei sogar einen Rückgang von 2.435 auf 2.355 €.
    • In Deutschland stiegen die Preise dagegen erheblich von 1.861 auf 3.032 €.

    Die Durchschnitts-Preise von Eigentumswohnungen legten in Deutschland dementsprechend auf 249.915 € zu und überholen damit die Nachbarn Frankreich (217.686 €) und Niederlande (229.077 €).

    Regional führt München die Liste der teuersten Metropolen mit 7.500 €/ qm an.

    Zum Vergleich: In Hamburg und Berlin liegen die durchschnittlichen qm-Preise bei 5.000 €, im Rhein-Main-Gebiet bei rund 4.000 €.

    Nutznießer dieser Entwicklung sind Immobilien-Unternehmen wie Accentro, die von den Wertsteigerungen ihrer Immobilien-Portfolios profitieren.

    Wohnungs-Eigentumsquote sinkt

    Die Folge der deutlichen Preissteigerungen von Wohnungs-Eigentum ist ein Rückgang der Wohnungs-Eigentumsquote in Deutschland.

    Davon besonders betroffen ist die jüngere Generation (Untersucht wurde die Altersgruppe 30 – 39).

    Laut einer im Januar 2017 vom Pestel Institut veröffentlichten Studie ist diese Quote im vergangenen Jahrzehnt deutschlandweit von 33 auf 26% zurückgegangen.

    Deutschland teilt sich im internationalen Vergleich die letzten Plätze mit Schweden und der Schweiz.

    In Ländern wie Frankreich (59%), Großbritannien (66%) oder Italien (71%) ist die Wohnungs-Eigentumsquote mehr als doppelt so hoch.

  • 15.08.2017 07:09

    IBM: Weltmarke mit Preis-Abschlag

    IBM (International Business Machines) ist eine der bekanntesten Marken der Welt. Doch was stellt das Unternehmen heute noch her?

    Noch vor einiger Zeit konnten wir von IBM Laptops und Computer kaufen. Diese Produkte standen für große Qualität.

    Noch heute ist IBM ein Unternehmen von Weltrang. Doch haben Sie zu Hause noch ein Produkt mit IBM-Logo?

    Wir erklären, was der Konzern heute macht und wie es um die Aktie bestellt ist:

    Das ist IBM heute

    IBM bietet als weltweit führender IT-Konzern eine breite Palette von Dienstleistungen (Outsourcing, Webhosting), Lösungen, Software und Technologien bis hin zu Finanzierungen an.

    Die Produktpalette umfasst Dienstleistungen im IT-Bereich, Software (E-Commerce, Datenbanken) und folgende Hardware:

    • Workstations,
    • Server,
    • Mainframe-Rechner,
    • Drucker,
    • Mikro-Elektronik,
    • Speicher-Systeme
    • und Netzwerke.

    Neue Geschäftsfelder sind erfolgreich…

    IBM kann seinen Umsatz-Schwund nicht stoppen:

    Die Umsätze sanken im 1. Quartal um 2,8% auf 18,16 Mrd $. Damit gaben sie das 20. Quartal in Folge nach. Der Gewinn ging um 5,5% auf 1,75 Mrd. $ zurück.

    IBM folgt dem Trend weg von klassischer Software hin zu Anwendungen, die auf Servern fernab vom Kunden laufen. Der Umsatz in der Cloud-Sparte legte um rund 1/3 auf 3,5 Mrd. $ zu.

    Der Umbau vom Server-Hersteller hin zum Anbieter von Software und Services ist nach wie vor nicht abgeschlossen.

    So büßte IBM im Bereich Server und System-Software 16% des Umsatzes ein und erreichte hier 1,4 Mrd. $.

    Der Bereich Technologie, der größte Umsatz-Posten, sank um 2,5% auf 8,2 Mrd. $. Die Umsätze mit Cognitive Solutions, sprich: Angeboten um die KI-Lösung Watson, stiegen um 2,1%.

    Bei den Global Business Services mit Beratung, Global Process Services und Application Management gingen die Umsätze um 3% zurück.

    Mit diesen neuen Wachstumsfeldern wurden in den vergangenen 12 Monaten zwar 35 Mrd. $ umgesetzt – und damit 42% des gesamten IBM-Umsatzes.

    Trotz dieses Wachstums ist IBM allerdings noch nicht in der Lage, die rückläufigen traditionellen Geschäftsfelder zu kompensieren.

    …aber noch nicht erfolgreich genug

    Star-Investor Warren Buffett bewertet IBM aufgrund des zunehmenden Konkurrenzdrucks etwas niedriger als bei seinem Kauf vor 6 Jahren und hat rund 30% seiner Papiere der IT-Firma verkauft.

    Von ihrem starken Kursrutsch Anfang des Jahres konnte sich die Aktie bislang nicht erholen. Eine schnelle Rückkehr zum Wachstum ist nicht in Sicht.

    Zwar bietet das Papier eine interessante Dividendenrendite von 3,6%, doch fehlt uns ein wenig die Kursfantasie. Wer sich trotzdem für die Aktie interessiert, sollte sie zunächst beobachten.

  • 14.08.2017 10:05

    Tech-Aktien: Nutzten Sie deren aktuelle Kursschwäche

    Microsoft hat im 3. Quartal nicht ganz überzeugt:

    Zwar wuchs der Umsatz um 6% auf 23,6 Mrd. $, doch weniger stark als vom Markt erwartet. Der Gewinn kletterte dabei um 13% auf 5,7 Mrd. $.

    Die Bereiche „Intelligent Cloud“ und „Business Processes“ konnten den Rückgang in der „Personal-Computing“-Sparte mehr als auffangen.

    Der Bereich „Intelligent Cloud“ zog um 11% auf 6,76 Mrd. $ an, während die Sparte „Business Processes“ ihren Umsatz um 22% auf 8,0 Mrd. $ steigern konnte.

    Der „Windows-Azure“-Umsatz kletterte um 93%.

    Im Kampf um Cloud-Kunden kann Microsoft einen bedeutenden Erfolg verbuchen

    Gleich mehrere große Unternehmen wechseln in die Azure Cloud. Demnach wird die UBS mit ihrer Kern-Plattform dazu gehören.

    Zudem arbeitet die UBS mit Microsoft aktiv daran Möglichkeiten zu prüfen, weitere Anwendungen in die Azure Cloud zu verlagern.

    Mit Maersk wird zudem auch einer der weltweit größten Schifffahrts-Konzerne künftig auf die Azure Cloud und entsprechende Services setzen, um seine IT-Infrastruktur zu modernisieren.

    Im Office-Geschäft verzeichnete Microsoft positive Zahlen

    Der Office-Umsatz mit kommerziellen Produkten und Cloud-Services kletterte um 7%, wobei der Office-365-Umsatz um 45% zulegte.

    Im Consumer-Bereich legte der Office- und Cloud-Umsatz um 15% zu, wobei die Zahl der Office-365-Abonnenten auf 26,2 Mio. kletterte.

    Rückläufig war dagegen der Surface-Umsatz rund um Tablet PCs. Die übernommene LinkedIn steuerte 975 Mio. $ zu den Einnahmen bei, der Gaming-Umsatz zog um 4% an.

    Unternehmens-Porträt

    Microsoft ist der weltgrößte unabhängige Entwickler von Produkten und Technologien für den Computer.

    Die Produkt-Palette umfasst die Betriebssysteme Windows sowie:

    • Office-,
    • Server-,
    • Entwickler-,
    • Homeoffice-,
    • Internet-,
    • Mobile-,
    • Macintosh-
    • und PC-Spiele-Software.

    Daneben wird Hardware für den PC vertrieben:

    • Maus,
    • Tastatur,
    • Joystick,
    • Xbox.

    Zusätzlich betätigt sich Microsoft als Internet-Service-Provider (MSN).

    Check Point Software steuert nach einem überzeugenden Geschäftsjahr 2016 auf das 11. Rekordjahr in Folge zu

    Im 1. Quartal 2017 legte der Umsatz um fast 8% zu.

    Der hohe Cashflow ermöglichte es dem Unternehmen, rund 2,6 Mio. eigene Aktien zurückzukaufen und gleichzeitig einen Liquiditäts-Überschuss zu erwirtschaften.

    Der Gewinn pro Aktie wurde somit um 13,7% gesteigert, obwohl die Vertriebs- und Marketing-Aufwendungen deutlich erhöht wurden.

    Check Point verzeichnete eine stark steigende Nachfrage nach Software Blades Abonnements, die Firmen einen modularen und effizienten Einsatz von Sicherheits-Anwendungen ermöglichen.

    Der Umsatz legte um 27% zu. Die Software Blades tragen inzwischen mehr als 1/4 zu den Gesamt-Umsätzen bei.

    Mit Infinity hat Check Point ein weiteres Produkt auf den Markt gebracht, mit dem das Wachstum vorangetrieben werden soll.

    Infinity ist die weltweit 1. vereinheitlichte Sicherheits-Architektur für Netzwerke, Cloud- und Mobile-Computing.

    Das Produkt erhebt den Anspruch, den höchstmöglichen Schutz in jeder Umgebung zu gewährleisten und IT-Operationen effizienter zu machen.

    Check Point sieht Infinity als Produkt der Zukunft.

    Cyber-Bedrohungen werden immer mehr zum Problem

    Sowohl Endverbraucher als auch Konzerne sehen sich zunehmend mit neuen Cyber-Bedrohungen konfrontiert.

    Vor diesem Hintergrund ist weiterhin kein Ende des Wachstums in Sicht.

    Die Aktienrückkäufe werden zu einem überdurchschnittlichen Wachstum des Gewinns pro Aktie beitragen und den Kurs antreiben.

    Unternehmens-Porträt

    Check Point Software ist weltweit führend in der Produktion und Vermarktung von IT-Sicherheits-Produkten für das Internet und für Firmen-Netzwerke.

    Das Kerngeschäft liegt in den Bereichen VPN (Virtual Private Networks) und Firewalls. Zu den Produkten gehören:

    • FireWall-1,
    • VPN-1,
    • FloodGate-1
    • und SiteManager-1.

    Zu den Konkurrenten gehören Cisco, Microsoft, Crossbeam und Symantec. Hauptsitz des Unternehmens ist Israel.